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Hoeneß gelingt Coup gegen alten Arbeitgeber - TSG Hoffenheim gewinnt gegen Bayern München

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dpa
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Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim hat dem FC Bayern München die erste Niederlage des Jahres beigebracht. In einem mitreißenden Spiel der Fußball-Bundesliga gewannen die Gastgeber am Sonntag gegen den deutschen Rekordmeister 4:1 (2:1). Ermin Bicakcic (16.) und Munas Dabbur (24.) schossen Hoffenheim früh 2:0 in Führung. Nach dem Treffer von Joshua Kimmich (36.) keimte wieder Hoffnung bei den Bayern auf, die nur rund 60 Stunden nach dem Gewinn des Supercups teilweise müde wirkten. Andrej Kramaric besiegelte mit seinen Treffern zum 3:1 (77.) und per Foulelfmeter zum 4:1 (90.+2) die erste Pleite der Münchner nach 21 Spielen in Serie ohne Niederlage.

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TSG Hoffenheim schlägt FC Bayern - Erste Niederlage 2020 für München

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  • 1899 Hoffenheim Rosen und die TSG-Baustellen

    Der Großteil des Hoffenheimer Kaders war schon auf dem Weg in Richtung Mannschaftskabine. Doch dann ging es nach der 2:4-Niederlage der TSG gegen Bayer Leverkusen doch noch vor die Kurve, wo auch nach dem achten sieglosen Spiel Applaus auf die Profis wartete. „Mich hat das sehr gefreut“, sagte Sportdirektor Alexander Rosen. Mehr Grund zur Freude gab es allerdings anderthalb Stunden nach Spielende nicht. Dass Rosen schon vor dem letzten Spieltag Bilanz ziehen konnte, liegt am Verpassen des Europapokals, das mit der Heimniederlage feststeht. Die TSG wird die Saison bestenfalls als Tabellenachter beenden. Rosen sprach nach dem 2:4 gegen Leverkusen über Themen wie… ...das Saisonfazit {element} „Die Ausgangsposition war nach zwei Saisondritteln eine andere, wir haben eine Chance liegenlassen“, blickte Rosen zurück in den März, als die Kraichgauer auf Platz vier standen, und kündigte intern nach den langen sieglosen Wochen mit nur drei von 24 möglichen Punkten „eine schärfere Analyse“ an, weil die Saison nun im Mittelmaß endet. ...die Gründe für die Talfahrt {furtherread} „Es liegt nicht an der Spielweise, es liegt nicht an der Zahl der Torchancen. Wir haben mehr herausgespielt als Dortmund und Leipzig“, sagt Rosen. Vorne fehlt es an Effektivität, hinten an Stabilität – auch aufgrund immer wieder wechselnder Formationen. „Es muss Gründe haben, warum uns Spieler wegbrechen. Da gibt es jede Menge offene Fragen, die kritisch geklärt werden müssen“, sagte Rosen mit Blick auf die Kaderzusammensetzung, aber auch auf die medizinische Abteilung. ...die Baustellen im Kader Sie liegen eindeutig in der Abwehr: acht Gegentore in zwei Heimspielen binnen einer Woche, 55 nun insgesamt. Damit ist nicht mehr möglich als ein Platz außerhalb der Top sieben. Bei den Umbauarbeiten im Sommer müsse eine Fokussierung auf die Defensive her. „Da brauchen wir ein Upgrade“, sagte Rosen. Mehr Mentalität ist gefragt, mehr Kopfballstärke, mehr Robustheit in den Zweikämpfen. Wie schon in der Vorwoche gegen den SC Freiburg wurde gegen Leverkusen in Durchgang zwei innerhalb weniger Minuten aus einer 2:1-Führung ein 2:3-Rückstand, weil die überragenden Moussa Diaby (73.) und Patrik Schick (76.) trafen. Als Witz bezeichnete Rosen das eigene Abwehrverhalten bei den Gegentoren. Ob der Umbruch im Sommer nicht doch ein bisschen größer ausfällt als noch vor kurzem erwartet? „Warten wir mal ab“, sagte Rosen und lächelte vieldeutig. ...die finanzielle Situation Nach zwei Corona-Spielzeiten ist das finanzielle Polster aus dem Sommer der Rekordeinnahmen 2019 aufgebraucht. Auf 120 Millionen Euro belief sich das Plus damals. „Die laufende Saison wird ein Rekordminus nach sich ziehen“, sagte Rosen. Für Ausgaben müssen Einnahmen her, für die schwarze Null deutliche Millionenerlöse. „Ohne Ablösen können wir selbst eine im besten Sinne durchschnittliche Mannschaft nicht finanzieren“, sagte Rosen. ...mögliche Abgänge Dass Senkrechtstarter David Raum auch ein zweites TSG-Jahr dranhängt, „das kann ich nicht sagen“, betonte der Sportdirektor. Bisher ist Raum noch nicht mit einem Wechselwunsch an den Verein herangetreten. Drei, vier potenzielle Verkaufskandidaten gibt es in jedem Fall – darunter auch Christoph Baumgartner, der gegen Leverkusen mit der Vorlage zum 1:0 durch Georginio Rutter (22.) und dem Treffer zum 2:1 (36.) offensivstärkster Hoffenheimer war. Unklar ist zudem die Zukunft von Fanliebling Ermin Bicakcic. Eine Vertragsverlängerung gibt es bisher nicht, aber auch keine Verabschiedung. „Eines wird niemals passieren: Dass die TSG bei einem Ermin einfach sagt, jetzt ist der Vertrag beendet, das war’s“, sagte Rosen.

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