Fußball - Trainer Hoeneß verärgert über Einbruch gegen Molde / Am Sonntag kommt Bremen Frust pur in Hoffenheim

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dpa
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Villarreal. Doppel-Torschütze Munas Dabbur hockte mit trister Miene auf der Bank, Chefcoach Sebastian Hoeneß kam aus dem Klagen nicht mehr heraus. Das turbulente 3:3 (3:1) gegen Molde FK im Hinspiel der ersten K.o.-Runde der Europa League fühlte sich für die TSG 1899 Hoffenheim an wie eine schmerzhafte Niederlage. „Es geht nicht, dass du dieses Spiel aus der Hand gibst. Für mich ist das unerklärlich. Wir hatten alles im Griff. Das war zu wenig und sollte uns eine Lehre sein“, schimpfte Torhüter Oliver Baumann.

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Die TSG verspielte im spanischen Villarreal geradezu leichtfertig eine komfortable Zwei-Tore-Führung und damit auch eine exzellente Ausgangslage für das Rückspiel am nächsten Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN). Statt mit einem klaren Sieg schon vorzeitig für das Achtelfinale planen zu können, herrschte in Hoffenheims Delegation Frust. „Sehr verärgert“ habe er das Stadion verlassen, sagte Hoeneß nach dem ersten K.o.-Spiel der Hoffenheimer in einem europäischen Wettbewerb.

Hoffenheims Munas Dabbur hatte das 4:1 per Elfmeter auf dem Fuß. © dpa

Zwei Tore von Torjäger Dabbur und ein weiterer Treffer von Christoph Baumgartner reichten nicht, um Norwegens Außenseiter zu besiegen. „Dass wir drei Gegentore bekommen, ist enttäuschend. Dass wir nur drei Tore schießen, ist auch enttäuschend“, sagte Hoeneß dem TV-Sender Nitro. „Wir sind extrem sauer auf uns selbst“, befand Baumgartner.

Zum Wendepunkt wurde ein verschossener Elfmeter von Dabbur, der mit dem 4:1 die vorzeitige Entscheidung verpasste. Wenige Minuten später stand es ganz plötzlich und unerwartet 3:3. „Wir müssen killen. Wir dürfen nichts mehr ranlassen“, forderte Hoeneß. Dabei hatte sein Team wie schon beim 2:2 in Dortmund eine spielerisch starke Leistung geboten. Auch in Abwesenheit des verletzten Vize-Weltmeisters Andrej Kramaric spielten Dabbur, Baumgartner und Ihlas Bebou in höchstem Tempo in die Spitze, schon zur Halbzeit hätte die Führung noch deutlicher ausfallen müssen. „Das hat mir sehr gut gefallen. Wir hätten ein viertes und ein fünftes Tor machen müssen“, monierte Hoeneß.

Posch mit positivem Test

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Im Bundesligaduell mit Werder Bremen am Sonntag (18 Uhr/Sky) geht es für die TSG vor allem darum, die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen – und endlich mal wieder zu gewinnen. Allerdings fehlen gleich 13 Profis. Neben den ohnehin schon fehlenden zehn Akteuren um Kramaric werden gegen Werder auch Kevin Vogt (fünfte Gelbe Karte), Mijat Gacinovic (Verletzung im Europapokal-Spiel) und Stefan Posch (positiver Corona-Test) nicht dabei sein. „Natürlich können wir das nicht gebrauchen. Aber das ist die Situation“, sagte Hoeneß. dpa