Fußball - Goretzka und Martínez vor Spiel der Bayern gegen Hoffenheim am Samstag in häuslicher Quarantäne Corona erzwingt neuen Plan

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dpa
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Auf Leon Goretzka muss Bayern-Trainer Hansi Flick vorerst verzichten. Auch Javi Martìnez fällt gegen Hoffenheim aus. © dpa

München. Der FC Bayern München beklagt gleich mehrere Ausfälle für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr). Die Mittelfeldspieler Leon Goretzka und Javi Martínez sind positiv auf das Coronavirus getestet worden und werden vorerst ausfallen, wie Trainer Hansi Flick berichtete.

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Mit dem Gesundheitsamt sei das weitere Vorgehen abgesprochen, sagte der 55-Jährige. Goretzka und Martínez befinden sich nach Vereinsangaben in häuslicher Quarantäne und sind bislang offenbar ohne Krankheitssymptome. „Corona ist wie Fußball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen“, twitterte Goretzka: „Ich habe mich jederzeit an die Corona-Regeln gehalten. Dennoch bin ich positiv getestet worden.“

Die beiden Bayern-Profis dürften damit auch für das Ligaspiel am kommenden Freitag in Berlin gegen Hertha BSC und die anschließende Club-Weltmeisterschaft ausfallen. Die Münchner bestreiten bei dem Turnier in Katar als Champions-League-Sieger ihre erste Partie im Halbfinale am 8. Februar. Drei Tage später stehen das Finale und die Partie um Platz drei auf dem Programm.

Sonderlob für Kimmich

Zudem hat sich Ersatztorwart Alexander Nübel im Training am Donnerstag eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Der 24-Jährige fällt laut Flick „voraussichtlich drei bis vier Wochen aus“. Gegen Hoffenheim wird auch Corentin Tolisso nach muskulären Problemen noch einmal fehlen. Er soll am Sonntag wieder richtig ins Training einsteigen. Abwehrspieler Tanguy Nianzou befindet sich nach einer schweren Muskelverletzung weiterhin im Aufbautraining.

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Verteidiger Lucas Hernández, dem ein Weisheitszahn gezogen wurde, steht nach einer Trainingspause dagegen am Samstag zur Verfügung. Im Abwehrzentrum seien aktuell Jérôme Boateng und David Alaba gesetzt, verriet Flick außerdem in der Pressekonferenz am Freitag. Der 55-Jährige konnte seine Mannschaft in dieser Woche nach zwei freien Tagen ausnahmsweise in drei Trainingseinheiten gut auf Hoffenheim vorbereiten. Die Münchner planen nach dem 1:4 im Hinspiel eine Revanche. Nach drei Siegen in der vergangenen Englischen Woche sei der nächste Erfolg das Ziel des Spitzenreiters, sagte Flick.

Eine entscheidende Rolle könnte dabei erneut Joshua Kimmich spielen. Der Trainer bescheinigte dem Nationalspieler, sich nach seiner Knieverletzung in der Hinrunde weiter verbessert zu haben. „Er ist gestärkt aus dieser Verletzung herausgekommen“, sagte Flick. Kimmich hatte sich Anfang November beim Topspiel in Dortmund am Meniskus verletzt und musste am rechten Knie operiert werden. Ende vergangenen Jahres kehrte er in den Spielbetrieb zurück. „Man hat das Gefühl, dass er noch mehr Muskelmasse am Bein zugelegt hat, was wichtig ist, weil es das Gelenk schützt“, sagte Flick. Der 25 Jahre alte Kimmich hatte beim 4:0 der Münchner vor einer Woche beim FC Schalke 04 drei der vier Tore vorbereitet.

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Derweil rechnet der Coach nicht mit einem Last-Minute-Wechsel von Sturmtalent Joshua Zirkzee in diesem Winter. Der 19-jährige Niederländer sei im Training des deutschen Fußball-Meisters dabei gewesen, berichtete Flick. Und er gehe davon aus, „dass er auch nach der Wechselfrist im Training ist“. Die Wechselfrist endet an diesem Montag. Nach einem Medienbericht aus Italien sollte Zirkzee auf Leihbasis zu Parma Calcio in die italienische Serie A wechseln. „Sky Sport Italia“ hatte am Mittwoch berichtet, dass nur noch die finale Zustimmung der Bayern fehle. Die Rede war dabei auch von einer Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro. Zirkzee spielt seit 2017 für den FC Bayern. Sein Vertrag ist bis zum 30. Juni 2023 datiert. Aktuell kommt er fast nur noch in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga zum Einsatz. dpa