Fußball - Lauterer trotz positivem Coronatest gegen Zwickau FCK glaubt an sich

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dpa
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Trainer Marco Antwerpen will einen offensiven FCK sehen. © dpa

Kaiserslautern. Ein Spieler des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Club am Dienstag bekannt. Wie die Pfälzer mitteilten, sind die Ergebnisse aller weiteren getesteten Spieler und Trainer am Montag sowie zwei weitere Testreihen am Dienstag negativ ausgefallen. Daher habe das zuständige Gesundheitsamt entschieden, dass das Nachholspiel gegen den FSV Zwickau am Mittwoch (17 Uhr) wie geplant stattfinden könne. Der positiv getestete Spieler sei symptomfrei und befinde sich häuslicher Quarantäne.

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Die Partie gegen Zwickau ist wichtig für den FCK, da er den Rückstand auf das rettende Ufer weiter verkürzen kann. Nach dem 3:1-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den Halleschen FC haben die Roten Teufel im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga wieder Hoffnung geschöpft. „Wir bereiten uns auf die Begegnung mit Zwickau ähnlich vor wie auf das Spiel gegen Halle und spielen im Training viel Elf gegen Elf, um eingespielt ins Spiel zu gehen. Wir haben aber auch viel regeneriert, um die nötige Frische zu haben“, sagte FCK-Trainer Marco Antwerpen am Dienstag.

Der Rückstand des FCK auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt bei noch neun zu absolvierenden Partien nur noch vier Punkte. Seine Mannschaft müsse am Mittwoch genauso fokussiert und mit derselben Intensität agieren wie gegen Halle, so Antwerpen: „Dann habe ich Hoffnung, dass wir den zweiten Sieg in Folge landen können. Wir müssen Tore erzielen und werden entsprechend offensiv spielen, ohne aber die Defensive zu vernachlässigen.“

Verzichten muss der 49 Jahre alte Chefcoach auf die gesperrten Kevin Kraus und Kenny Prince Redondo. „Wir haben mit Adam Hlousek und Alexander Winkler noch zwei Spieler im Kader, die auf der Innenverteidigerposition spielen können. Wer Redondo ersetzt, haben wir noch nicht endgültig entschieden“, sagte Antwerpen. dpa

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