Fußball - Thomas Hengen kommt aus Aachen FCK findet Sportchef

Von 
dpa
Lesedauer: 

Kaiserslautern. Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat den ehemaligen Profi Thomas Hengen als Sportchef verpflichtet. Dies bestätigten die Pfälzer am Dienstagnachmittag. Zuvor hatte „Reviersport“ darüber berichtet. Hengens ehemaliger Arbeitgeber Alemannia Aachen hatte erst am Dienstagvormittag die Trennung verkündet. „Sportdirektor Thomas Hengen wird den Verein auf eigenen Wunsch verlassen, da sich für ihn eine neue berufliche Perspektive ergeben hat“, schrieb der Regionalligist in einer Mitteilung.

AdUnit urban-intext1

Wenige Stunden später bestätigte der Traditionsclub aus der 3. Liga schon die Verpflichtung. „Mit Thomas Hengen bekommen wir langjährige sportliche Expertise und viel Erfahrung im Profifußball, die für die Weiterentwicklung und die große Zielsetzung unseres Vereins wichtig sind. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit“, sagte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

Der 46 Jahre alte Hengen, der von 1992 bis 1996 und von 2001 bis 2004 für den FCK aktiv war, soll dabei für die Lizenzfußballmannschaft, die U 21 sowie das Nachwuchsleistungszentrum verantwortlich sein.

Beginnen soll die Zusammenarbeit am 1. März. FCK-Beiratschef Markus Merk charakterisierte Hengen als „dynamisch, modern, frisch, innovativ und hungrig auf Erfolg“. Erst in der Vorwoche hatten die Pfälzer in Marco Antwerpen einen neuen Trainer engagiert.

Ermittlungen nach Derby-Sieg

AdUnit urban-intext2

Der Deutsche Fußball-Bund ermittelt unterdessen gegen den 1. FC Kaiserslautern, weil möglicherweise Spieler mit Fans gefeiert haben. „Es besteht der Verdacht, dass der Verein gegen Vorgaben des wegen der Corona-Pandemie gültigen Hygienekonzepts verstoßen haben könnte“, heißt es in einer DFB-Mitteilung vom Dienstagabend. Der Spielausschuss hat den Drittligisten zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Nach dem Derby-Sieg beim SV Waldhof Mannheim am Samstag war der FCK von etwa 300 Anhängern auf dem Betzenberg empfangen und gefeiert worden. „Dabei wurde die Tür des Mannschaftsbusses geöffnet. Videoaufnahmen deuten darauf hin, dass Spieler möglicherweise ohne Einhalten von Mindestabständen oder Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes mit den Fans gefeiert haben könnten“, teilte der DFB mit.

AdUnit urban-intext3

Der FCK hatte am Montag angekündigt, die Vorkommnisse intern aufzuarbeiten dpa