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Tischtennis - HTTV unterbricht Runde bis Mitte Februar

Spielbetrieb auf Bewährung

Von 
Claudio Palmieri
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Wenn sich beide Teams einig sind, kann gespielt werden.

Frankfurt. Die hessische Tischtennis-Saison 2021/22 wird bis zum 13. Februar unterbrochen. Das hat das Präsidium des Hessischen Tischtennis-Verbands (HTTV) in einer Sitzung am Dienstag einstimmig beschlossen und jetzt bekanntgegeben. Betroffen sind alle Spiel- und Altersklassen, die Pokalrunde sowie „alle weiterführenden Veranstaltungen auf Bezirks- und Kreisebene“.

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Der HTTV lässt jedoch Ausnahmen für diesen Zeitraum zu. „Ein Mannschaftskampf kann stattfinden, wenn beide Mannschaften sich einvernehmlich über die Austragung verständigen“, heißt es unter Punkt 1 des Beschlusses. Alle anderen Vereine werden gebeten, „Mannschaftsspiele, die nicht wie geplant bis zum 13.02.22 stattfinden, einvernehmlich nachzuverlegen“. Der Rahmenterminplan wurde bis zum 15. Mai verlängert. Ausnahmen bilden die Damen- und Herren-Hessenligen (bis 1. Mai).

Die Entscheidung, ob die Runde fortgesetzt wird, will der HTTV in Kalenderwoche sechs treffen. „Kann die Spielzeit am 14. Februar 2022 nicht wieder vollumfänglich aufgenommen werden, wird die Hauptrunde auf eine einfache Runde (die bereits abgeschlossene Vorrunde) verkürzt. Dann bereits gespielte Begegnungen der Rückrunde laufen in die TTR-Berechnung ein, werden in der Tabelle jedoch nicht berücksichtigt“, besagt Punkt 5. Die Relegation entfällt. Betroffene Teams dürfen die Klasse halten beziehungsweise aufsteigen.

Beim TV Bürstadt ist die Überraschung über den Beschluss nicht groß. „Das ist schade aus Sportlersicht, unter den gegebenen Umständen lässt sich das aber wohl nicht anders machen“, sagt Frank Rosenberger. Bürstadts Tischtennis-Abteilungsleiter sieht wegen der Omikron-Variante, der steigenden Inzidenzen und vermehrten Impfdurchbrüche eher eine Tendenz zum Abbruch: „Viel später als Mitte Mai können wir nicht spielen. Wenn man Mitte Februar nicht sagen kann, dass wir spielen können, hat es keinen Zweck.“

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Die Möglichkeit, spielen zu können, begrüßt Rosenberger. „Selbst wenn die Runde hinterher abgebrochen wird, ist schon wegen der TTR-Wertung ein gewisser Wettkampfgedanke da. Außerdem würde es den Spielplan etwas entlasten, sollte es tatsächlich weitergehen“, meint der Kapitän des Bürstädter Bezirksoberliga-Teams: „Wir klären das innerhalb unserer Mannschaften ab. Wenn Mannschaften bereit sind, treten wir an die Gegner heran.“

In den Ferien bot der TVB Trainings an, am Wochenende steigen die Vereinsmeisterschaften. Beides hat vor allem für Schüler einen positiven Nebeneffekt, so Rosenberger: „Alle, die in dieser Zeit bei uns trainiert haben, haben quasi ihre Test-hefte fortgeführt, weil sie sich vor jedem Training testen lassen mussten.“ Nach fast zwei Pandemiejahren attestiert er seinem Sport ein gutes Corona-Zwischenzeugnis: „Tischtennis ist eine kontaktfreie Sportart. Wir schauen, dass wir alle Regeln beachten. Jeder hat einen eigenen Bereich, bis zum Tisch besteht Maskenpflicht. Auf diese Weise hatten wir keine Ansteckungen, die auf den Sportbetrieb zurückzuführen sind.“

Freier Autor Geboren in Viernheim. Freier Mitarbeiter seit 2009 (Sport, Online, Lokales)

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