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Spieler der Woche - Doppelpack für Groß-Rohrheim

Müller – der stürmende Verteidiger

Von 
Andreas Martin
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Noel Müller (rechts) traf zuletzt zweimal für seine Mannschaft. © Nix

Groß-Rohrheim. Der 40-Punkte-Marke waren die Fußballer der FC Alemannia Groß-Rohrheim in der Kreisoberliga Bergstraße nach der Saison-Fortsetzung schon sehr nahe gekommen. Doch letztlich mussten die Blau-Weißen sich dann doch bis zum vergangenen Sonntag gedulden, als Noel Müller mit seinem Tore-Doppelpack im Heimspiel gegen die SG Odin Wald-Michelbach für den 3:2-Heimsieg und damit auch das Knacken der 40-Punkte-Marke sorgte. „Das war schon ein Hochgefühl“, freute sich der 19-jährige Rechtsverteidiger: „Wir hatten die letzten fünf Spiele nicht gewonnen. Da war bei allen nach unserem Sieg eine Erleichterung zu spüren. Auch darüber, dass wir endlich wieder mal gezeigt haben, was wir können.“

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Er selbst traf zunächst zum 2:2-Ausgleich (51.). „Ich bin zwar rechter Verteidiger, schalte mich aber auch gerne ins Offensivspiel ein“, sagt Müller, der schon im Riedderby bei den Azzurri Lampertheim per Sonntagschuss in der Nachspielzeit für den 4:3-Siegtreffer gesorgt hatte und gegen die SG Odin Wald-Michelbach das späte Tor zum 3:2 (82.) besorgte. „Den Ball habe ich sogar mit dem linken Fuß eingeschoben, obwohl der rechte mein starker ist“, berichtet Müller, für den es eine besonders schwierige Zeit war, als Corona zwischenzeitlich für Stillstand sorgte.

Fan der Lilien

„Ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr als Restaurantfachmann in der Seniorenresidenz GDA in Frankfurt. Und Senioren und Gastronomie waren ja zwei Bereiche, die doch sehr stark unter den Folgen der Pandemie zu leiden hatten. Da war man manchmal für die älteren Menschen einer der Wenigen, mit denen sie sich überhaupt noch unterhalten konnten, aber ich mache das gerne“, gefällt Müller der Umgang mit Menschen. „Wir arbeiten im Drei-Schicht-Betrieb, da fahre ich hin und wieder direkt von der Arbeit aus Frankfurt zum Training nach Groß-Rohrheim. Meine Chefin zeigt bei der Einteilung dafür Verständnis, wenn ich am Wochenende spiele, da geht es dann vorher am Sonntag auch mal bis 14 Uhr zur Arbeit und danach zum Spiel. Dafür bin ich schon sehr dankbar, denn Fußball ist für mich mein großer Ausgleich“, liebt Müller das Spiel mit dem runden Kunstleder.

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Als gebürtiger Darmstädter verwundert es nicht, dass er den Lilien die Daumen drückt. „Mal sehen ob sie es wieder in die Bundesliga schaffen“, weiß Müller natürlich dass das Aufstiegsrennen in der Zweiten Fußball-Bundesliga eine enge Angelegenheit ist.

Freier Autor

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