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Motorsport - Lampertheimer feiert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring den Klassensieg

Dienst jubelt bei Rückkehr der Fans

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red/dpa
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Spektakuläre Bilder vor allem in der Nacht: Der Lampertheimer Marvin Dienst überzeugte in seinem Mercedes-AMG GT3. © ADAC Motorsport

Nürburg. Ein atemberaubendes Wochenende liegt hinter Marvin Dienst aus Lampertheim. Der Sportwagenpilot startete für das HRT Mercedes-AMG Team Bilstein beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife – und das mit Erfolg. Er feierte einen achten Gesamtrang sowie den Klassensieg in der Pro-Am-Wertung der Klasse SP9.

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Bereits Tage vor dem Rennstart stand die Eifel ganz im Zeichen der 50. Auflage des traditionsreichen 24 Stunden-Rennens. Mit dabei waren in diesem Jahr auch wieder die Fans an der Rennstrecke. Mehr als 230 000 pilgerten insgesamt in die „Grüne Hölle“. „Die Fans waren eins der großen Highlights. Die Startaufstellung war unglaublich voll, auf den Campingplätzen herrschte Megastimmung. Vor allem im Dunklen waren die Lichter und Feuerwerke beeindruckend“, schwärmte Dienst.

Start-Ziel-Sieg

Viel Freude hatte der Südhesse auch im Mercedes-AMG GT3. Über die gesamten 24 Stunden hatten er und seine drei Teamkollegen keine großen Probleme. Schon früh baute das Quartett die Führung in der Pro-Am-Wertung der Klasse SP9 entscheidend aus. „Der Pro-Am-Sieg war unser Ziel. Darauf haben wir alles ausgerichtet. Obwohl wir auch in der Gesamtwertung gut lagen, haben wir uns schon relativ früh darauf verlegt, unsere Kassenführung zu verteidigen. Das haben wir geschafft und darauf sind wir sehr stolz“, betonte Dienst.

Aus den Top Ten startete das Team und etablierte sich in diesen auch über die gesamte Renndauer. „Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt und hatte fehlerfreie Stints. Das war wichtig für mich. Dazu habe ich vor allem in der Nacht noch einmal ein neues Gefühl für die Strecke bekommen“, resümierte Dienst. Seinen nächsten Renneinsatz hat der 24-Jährige vom 23. bis 26. Juni in der IMSA Weathertech Sportscar Championship im US-amerikanischen Watkins Glen.

Audi feiert Gesamterfolg

Der Sieg im Hauptrennen ging an das Team Phoenix. Es bescherte dem Autobauer Audi nach 2012, 2014, 2015, 2017 und 2019 den sechsten Triumph beim Langstreckenklassiker in der Eifel. „Jeder Sieg vor meiner Haustür ist ein besonderes Geschenk“, sagte Phoenix-Teamchef Ernst Moser. „Der Erfolg macht mich sehr stolz, weil die Konkurrenz mit sieben Herstellern so stark war, wie schon lange nicht mehr.“

In einem spannenden Rennen, in dem am Ende sechs Teams innerhalb einer Runde lagen, siegten die Audi-Werksfahrer Robin Frijns, Dries Vanthoor, Frederic Vervisch (alle Belgien) sowie der Südafrikaner Kelvin van der Linde in ihrem R8 LMS Evo 2. Daran änderte auch eine nachträgliche Zeitstrafe von 32 Sekunden nichts mehr. red/dpa

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