AdUnit Billboard
Fußball-Gruppenliga - Riedrode kommt nach schwacher erster Hälfte zu einem 1:1 gegen Büttelborn / Sigmund-Elf geht in Geinsheim unter

1:8 - Eintracht wieder desolat

Von 
cpa
Lesedauer: 

Ried. Auf dem Weg zur angestrebten 60-Punkte-Marke hat die FSG Riedrode am Sonntag nur einen kleinen Schritt gemacht. Im Gruppenliga-Heimspiel gegen die SKV Büttelborn kam die Elf des Trainergespanns Duro Bozanovic/Andreas Keinz zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden. Für Eintracht Bürstadt gehen im Abstiegskampf so langsam die Lichter aus. Beim SV 07 Geinsheim fing sich das Team von Spielertrainer Benjamin Sigmund eine 1:8 (0:4)-Klatsche.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Riedrode – Büttelborn 1:1

„Aufgrund der ersten Halbzeit war für uns nicht mehr drin. Da waren wir nicht auf der Höhe und haben nichts von dem gezeigt, was es braucht, um in der Gruppenliga Punkte zu holen“, meinte FSG-Coach Andreas Keinz. Der Tabellenzehnte aus Büttelborn trat vor 120 Zuschauern auf dem Riedroder Waldsportplatz keineswegs dominant auf. Das war aber auch nicht nötig. Nach einem Abspielfehler in der FSG-Abwehr erzielte Abdelhafid Darrah die Führung für die SKV. „Wir haben Büttelborn in der ersten Hälfte zu wenig unter Druck gesetzt, die Abstände waren zu groß. Die Gäste waren auch ohne zwingende Möglichkeiten die bessere Mannschaft“, monierte Keinz.

Umkämpfte Duelle: Evan Keinz von der FSG Riedrode (r.) im Zweikampf mit Büttelborns Abdelhafid Darrah. © Berno Nix

In den zweiten 45 Minuten zeigten die Riedroder ein anderes Gesicht. „Da hatten wir zwei Tormöglichkeiten“, notierte Keinz einen wesentlichen Unterschied zum ersten Durchgang. In der 60. Minute erwischte FSG-Stürmer Sinisa Pitlovic den Ball perfekt mit dem Kopf. SKV-Torwart Stefano Francioso entschärfte den Versuch aus acht Metern jedoch mit einer starken Parade.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

In der 77. Minute war es dann so weit: Nach einem Zuspiel von Tomislav Tadijan jagte Nils Schwaier das Spielgerät aus 16 Metern zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck. „Wir haben Moral gezeigt“, merkte Keinz zum 52. Saisonpunkt an: „Gegen Ende der Partie hat man den Büttelbornern aber auch angemerkt, dass sie ihr Spiel vom Donnerstag gegen Bensheim in den Knochen hatten.“ In Minute 90 hatte die FSG dennoch Glück. SKV-Akteur Robin Hluchnik tauchte frei vor dem Kasten von Riedrodes Keeper Chris Keilmann auf, zielte aber knapp daneben.

Geinsheim – Et. Bürstadt 8:1

Schon die Tatsache, dass das 1:8 in Geinsheim nicht die höchste Saisonniederlage der Eintracht ist, spricht Bände. Auch die übrigen Fakten zum Spiel lassen nichts Gutes für die verbleibenden fünf Saisonpartien der Bürstädter verheißen. In der 38. Minute flog Geinsheims Torwart Tim Kistner nach einer Notbremse mit Rot vom Platz. Da stand es nach Toren von Patrick Finger (20.), David Ulrich (27.), Deniz Celik (29.) und Nikolai Krimphove (34.) aber schon 0:4 aus Sicht der Gäste. Im zweiten Durchgang verkürzte Juan Marroqui Cases auf 1:4 (51.), ehe Finger (56.), Ulrich (62.), Maximilian Losert (72.) und Niclas Krumb (90.) das Resultat um weitere vier Treffer in die Höhe schraubten. Schon im März kam die Sigmund-Elf im Kellerduell bei Hassia Dieburg mit 1:8 unter die Räder.

„Man hätte nach der Roten Karte gegen Geinsheim nie vermuten können, dass wir die Mannschaft in Überzahl waren – eher andersherum“, sagte Bürstadts Fußball-Abteilungsleiter Marcus Haßlöcher nach Spielende: „Das war wieder eine desolate Leistung von uns. Bis auf ein paar Ausnahmen, die wirklich bemüht waren und gekämpft haben, hatten wir fast nur Totalausfälle.“ Bürstadts Sportchef holte kurz darauf richtig aus: „Wir befinden uns im Moment in einer schwierigen Situation. Bei uns in der Mannschaft stimmt es nicht. Das geht bei der fehlenden Fitness aufgrund mangelnder Trainingsbeteiligung los. Für den einen oder anderen ist die Gruppenliga vielleicht auch zu hoch. Mit der Leistung von heute hätten wir aber auch in der Kreisoberliga große Probleme gehabt. Ich weiß nicht, gegen wen wir auf diese Weise noch gewinnen wollen.“

Für die Mission Klassenerhalt hat Haßlöcher keine Hoffnung mehr: „Es geht gerade darum, wie wir uns präsentieren. So geht es nicht. Das hat nichts mit Gruppenliga zu tun. Ich hoffe, dass wir die Runde ordentlich zu Ende kriegen. Danach werden wir alles analysieren und uns hinterfragen müssen.“ cpa

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1