AdUnit Billboard
Fußball - Schlussstrich unter Streit zwischen Kientz und SVW

Vergleich rechtskräftig

Von 
th/red
Lesedauer: 

Mannheim. Unter die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung zwischen dem ehemaligen Waldhof-Sportchef Jochen Kientz und der Spielbetriebs GmbH des Fußball-Drittligisten wurde am Mittwochabend ein endgültiger Schlussstrich gezogen. Fünfeinhalb Stunden vor Ablauf der gesetzten Frist teilte der SVW mit, den vor zwei Wochen geschlossenen Vergleich anzunehmen. Dieser ist damit rechtskräftig.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Den Kündigungsgrund, dass Kientz einen Corona-Test vertuscht haben soll, ließ der Waldhof in der Übereinkunft fallen und gewährte diesem eine weiterführende Zahlung der Grundbezüge bis zum 15. August in Höhe von 22 500 Euro. Eigentlich wäre der ursprüngliche Vertrag am 30. Juni ausgelaufen. Der SVW hatte Kientz allerdings im November 2021 fristlos gekündigt. Der 49-Jährige hatte daraufhin eine Kündigungsschutzklage eingereicht, ist gegen die Befristung vorgegangen und hatte eine Fortzahlung bis zum Jahresende gefordert.

„Wir haben intensiv überlegt und beraten, ob wir dem Vergleich widersprechen. Letztlich haben wir uns aber dafür entschieden, anzunehmen“, teilte der Aufsichtsrat der SVW-GmbH auf der Club-Homepage mit. Für die Entscheidung, keinen Widerspruch einzulegen, seien „wirtschaftliche und moralische Aspekte“ ausschlaggebend gewesen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Vor allem sei es ein Anliegen gewesen, „eine Vielzahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Zeugen zu den der Kündigungen zugrundeliegenden Sachverhalten“ nicht vor Gericht und damit in der Öffentlichkeit aussagen lassen zu müssen. Dies sei im Interesse aller Beteiligten gewesen, hieß es in der Mitteilung weiter. th/red

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1