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Rudern

Paula Lutz erfüllt sich einen Traum

MRC-Talent kehrt mit JWM-Bronze aus Varese zurück

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sd
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Paula Lutz (l.) freut sich mit Helena Brenke und WM-Bronze. © RED

Mannheim. Anstrengend, aufregend, ein tolle Erfahrung – so schildert Ruderin Paula Lutz ihre Erlebnisse bei der Junioren-WM im italienischen Varese, wo sie zusammen mit ihrer Karlsruher Partnerin Helena Brenke Bronze im Doppelzweier gewonnen hat. „Das alles ist noch irgendwie surreal, ich glaube, ich brauche noch einen Tag, bis ich es realisiert habe. Denn wir haben nicht mit einer Medaille gerechnet. Und wir haben so viele Glückwünsche erhalten“, strahlt die 18-Jährige vom Mannheimer Ruder-Club.

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„Ganz anders, als alle Regatten, die ich bisher erlebt habe“, beschreibt sie eine „coole Stimmung“ am Lago di Varese und eine exzellente Rundumbetreuung. „Wir hatten ein eigenes Zeltlager mit Service für alles, mit Ärzten, Physios, ja sogar Kühlwesten. Als ich das erste Mal auf das riesige Gelände gekommen bin, war das eine Art Reizüberflutung.“ Doch das Duo gewöhnte sich schnell an die neuen Umstände und zog direkt ins Halbfinale ein. „Wir haben die Zeiten verglichen und gesehen, dass – abgesehen von den dominanten Griechinnen – das übrige Feld dicht zusammen ist. Ich war extrem aufgeregt, denn wir rechneten mit einem engen Ausgang, wollten aber unbedingt ins Finale.“ Auch das gelang als Zweite hinter Griechenland.

„Völlig unglaublich“

Doch schon da mussten sie sich die Deutschen mit den gleichwertigen und spurtstarken Italienerinnen auseinandersetzten, hatten aber knapp die Nase vorn. Im Finale lief es dann umgekehrt. „Wir lagen lange auf Platz zwei, auf den letzten 200 Metern sind sie dann aber doch noch an uns vorbeigezogen.“ Doch Bronze vor den Niederlanden war sicher. „Ein paar Minuten hatten wir noch etwas gemischte Gefühle, weil Silber greifbar war, aber dann überwog die Freude über die Medaille. Die ist krass, noch vor einem Jahr war es völlig unglaublich, überhaupt daran zu denken.“ Die Siegerehrung genossen Paula Lutz und Helena Brenke dann auch in vollen Zügen. „Vorher habe ich solche Events nur im TV gesehen, jetzt war ich selbst dabei – das ist nur cool.“ 

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