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Eishockey - Für die Mad Dogs Damen zählt in dieser Saison nur der Play-off-Einzug / Bundesligaauftakt am Samstag gegen Köln

Mit Stürmer-Duos endlich Berlin schlagen

Von 
Andreas Martin
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Yvonne Vorlicek (l.) steht weiterhin für die Mad Dogs auf dem Eis. Die Mannheimerinnen haben sich für die Runde neu aufgestellt. © PIX

Mannheim. Mit einem Heimspiel gegen die Kölner Haie starten die Mad Dogs Mannheim an diesem Samstag (19.30 Uhr) in die Saison 2021/22 der Fraueneishockey-Bundesliga. Unter Einhaltung der 3G-Regel (Genesen, Geimpft, Getestet) sind in den Nebenhallen der SAP Arena wieder Zuschauer zugelassen, es sind drei Euro für den Eintritt zu zahlen. Auf www.frauen-eishockey.com wird unter der Rubrik Bundesliga/Livestream auch ein kostenloser Livestream angeboten. Am Sonntag (14.45 Uhr) treffen beide Teams dann in Köln erneut aufeinander.

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Bereits in der vergangenen Saison wollten die Mad Dogs gerne Platz vier in der Bundesliga erklimmen, doch die Schwarz-Gelben verpassten den begehrten Rang erneut denkbar knapp. „Unser Ziel sind ganz klar die Play-offs“, heißt die Vorgabe von Headcoach Randall Karsten. „Es geht in dieser Saison darum, Berlin endlich einmal hinter uns zu lassen. Nicht nur wegen eines Tores oder eines Punktes“, will Karsten mit seinem Team die Hauptstädter deutlich überflügeln.

Außer den nordamerikanischen Stürmerinnen Alex Woken und Mathilde De Serres, deren Rückkehr über den Großen Teich schon vor Ende der vergangenen Saison feststand, ist mit Fine Raschke ansonsten nur ein echter Abgang zu verzeichnen. Die Verteidigerin aus Wolfsburg, die am Samstag 19 Jahre alt wird und die U-18-Juniorinnen im Januar 2020 als Kapitänin zurück in die Erstklassigkeit führte, spielt nun beim großen Rivalen Eisbären Juniors Berlin.

„Natürlich kann man Fine nicht so einfach ersetzen. Ich denke aber, wir konnten mit Lea Badura eine andere sehr talentierte Verteidigerin zu uns holen, die in der deutschen U 18 spielt“, hält Karsten große Stücke auf die 18-Jährige, die in der vergangenen Saison für den Liga-Konkurrenten EC Bergkamener Bären auflief. „Zudem haben wir Neuzugänge, die schon gewohnt sind zusammenzuspielen“, setzt Karsten auf zwei bewährte Pärchen: Die US-Amerikanerin Laura Lundblad und die Kanadierin Brooke Bonsteel stürmten seit 2017 gemeinsam für die Quinnipac University (USA), während die Zwillinge Lilli und Luisa Welcke nach Mannheim zurückgekehrt sind, nachdem sie zuletzt für das Ridley College in Kanada auf Torejagd gingen. In Mannheim sind beide wieder mit ihrer älteren Schwester Lea Welcke vereint, die bereits in der vergangenen Saison in die Kurpfalz zurückgekehrt ist.

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Luxusproblem im Tor

„Unsere neue Kapitänin ist Tara Schmitz und die beiden Alternate Captains sind Laura Brückmann und Laura Lundblad“, kann Karsten auf dem Eis aber auch weiterhin auf die Dienste der langjährigen Spielführerin Yvonne Vorlicek bauen. Mit der österreichischen Nationaltorhüterin Jessica Ekrt hat der Mad Dogs Coach zwischen den Pfosten die Qual der Wahl, schließlich stehen mit Michelle Teucke, Anna Boss und Svenja Laue nun vier starke Goalies zur Verfügung. Beim namhaft besetzten Vorbereitungsturnier in Zürich holten sich die Mad Dogs Anfang September ohne Gegentor den Turniersieg.

Freier Autor

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