Leichtathletik - Lauf-Festival am 9. Mai steht infrage Marathon auf der Kippe

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Mannheim. Noch sind 57 Tage Zeit, bis beim 17. Mannheimer SRH Dämmermarathon der Startschuss fallen soll. Doch wenn wieder rund 10 000 Hobby-Sportler von bis zu 100 000 begeisterten Zuschauern an der Strecke angefeuert werden, ist das eine Dimension, die in der gegenwärtigen Lage rund um die Ausbreitung des Coronavirus so überhaupt nicht ins Raster einer geeigneten Veranstaltung passt. Das weiß natürlich auch Veranstalter Christian Herbert von der Agentur M3 und gibt sich deshalb keinen großen Illusionen hin: „Wir bereiten uns innerlich und organisatorisch auf eine Absage vor“ sagt Herbert.

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Am Montag wird die größte Lauf-Veranstaltung in Mannheimer Kalender auch Thema einer Arbeitsgruppe der Stadt sein. Dass hier vor dem aktuellen Hintergrund ebenfalls der Daumen gesenkt werden dürfte, ist zu erwarten. Von Hauptsponsor SRH, bekanntermaßen selbst im Gesundheitssektor tätig, gibt es ebenfalls Empfehlungen in diese Richtung.

Sandhofer Straßenlauf später?

„Wir sichten hier auch ständig die Rechtslage“, sagt Herbert, da die Veranstaltung auch mit zahlreichen wirtschaftlichen Fragestellungen verbunden ist. „Noch haben wir acht Wochen“, meint der Marathon-Macher mit Blick auf den Kalender, zuversichtlich ist er allerdings nicht.

Nachdem der Mathaisemarkt-Lauf am vergangenen Samstag noch über die Bühne gehen konnte, sieht es im Breitensportbereich ab sofort anders aus. Der für Sonntag vorgesehene Heini-Langlotz-Lauf in Brühl wurde bereits abgesagt, und auch der 34. Sandhofer Straßenlauf am 28. März wird nicht stattfinden. Laut den Veranstaltern soll der Auftakt für den „engelhorn sports“ Laufcup 2020 zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.