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Turnen - LZ-Talent glänzt bei der Jugend-DM in Reilingen

Line Mayer schnappt sich Medaillensatz

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sd
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Reilingen. Line Mayer gewinnt einen kompletten Medaillensatz, Silja Stöhr zweimal Silber, dazu Camilla Eberle einmal Bronze: Der Nachwuchs des Mannheimer Leistungszentrums schnitt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften besser ab als erwartet. „Am Samstag bei den Mehrkämpfen gab es noch ein paar Fehler, doch in den Gerätefinals am Sonntag lief richtig gut“, freute sich Cheftrainerin Alina Korrmann über einen Meistertitel und fünf weitere Podestplätze. Angesichts der verletzungsbedingten Probleme im Vorfeld „sind wir damit wirklich sehr zufrieden.“

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Bei den Wettkämpfen – dem sportlichen Höhepunkt der Festtage zum 150. Jubiläum des Mannheimer Turngaus in Reilingen – war die 13-jährige Line Mayer (TSG Weinheim) so etwas wie die Wundertüte des LZ. Schon im Vierkampf turnte sie nahezu perfekt und sicherte sich mit 44,934 Punkten Bronze. „Line turnt mit viel Ausdruck, ihre Übungen sind einfach toll anzuschauen. Sie hat nicht das schwerste Programm, aber alles, was sie macht, ist sehr sauber und sicher. Insofern profitierte sie von den Fehlern ihrer Konkurrentinnen“, sagte Korrmann.

Gold-Coup am Barren

Line Mayer war am Schwebebalken nicht zu schlagen und gewann Gold. © Pix

In den Gerätefinals setzte Line dann noch einen drauf. Mit der viertbesten Note (11,234) hatte sie sich für die Entscheidung am Boden qualifiziert, sie steigerte sich auf 11,434 – und jubelte über Silber. Doch damit noch nicht genug. Den Meistercoup landete sie am Balken. Schon im Mehrkampf war sie da die Beste gewesen, nach einer - so die Trainerin - „super Vorstellung“ und 11,80 Zählern war ihr Gold nicht zu nehmen. Am Barren wurde sie Fünfte.

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In der AK 14 präsentierte sich Julia Goldbeck (TSG Weinheim) im Vierkampf in richtig guter Form, glänzte vor allem am Boden (12,367) und am Balken (11,00) und wurde mit 46,234 Zählern Fünfte unter 20 Konkurrentinnen. Doch wegen Schienbeinproblemen verzichtete sie auf ihre drei Finals. Am Barren rückte Trainingskollegin Camilla Eberle (TSG Haßloch) nach, die mit Rang neun im Mehrkampf (44,635) unter ihren Möglichkeiten geblieben war. Doch nun nutzte sie die Gunst der Stunde, steigerte sich von 10,667 auf 11,034 Zähler und freute sich riesig über Bronze.

Noch besser lief es für Silja Stöhr (TG Heddesheim) in der AK 14. Sie hatte lange wegen Rückenproblemen ganz pausieren müssen, wurde vor den „Deutschen“ auch noch krank und startete mit einigen Trainingsdefiziten. Doch sie biss sich durch, turnte im Mehrkampf am Barren (11,334) und Balken (11,60) hervorragend, steckte einen verpatzten Boden (9,80) weg und sicherte sich nach einem guten Sprung (12,567) noch Rang sieben (44,801). Noch wichtiger: Sie qualifizierte sich für zwei Finals, behielt die Nerven und bejubelte Silber am Barren (11,267) und am Balken (12,034).

Janoah Müller (TSG Haßloch), die große Hoffnung in der AK 15, konnte wegen Rückenbeschwerden nur an zwei Geräten turnen. „Am 2. Juli haben wir noch den zweiten Wettkampftag in der Bundesliga, danach nutzen wir die Zeit, damit sich alle Mädels auskurieren können“, blickt Korrmann voraus. 

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