Fußball - SV Waldhof begrüßt neue Werbemöglichkeiten Hilfe zur Selbsthilfe

Von 
Thorsten Hof
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Mannheim. Es geht nur um maximal 200 Quadratzentimeter, die Fläche unter der Trikotnummer darf 7,5 cm Höhe nicht überschreiten. Die Rede ist also von einem relativ kleinen Stückchen Stoff, doch in Corona-Zeiten, in denen ganz besonders den Fußball-Drittligisten die fehlenden Zuschauereinnahmen wehtun, könnte ab der Saison 2021/2022 hier immerhin ein kleines Zubrot erwirtschaftet werden. Mit der Zulassung einer weiteren Werbefläche auf dem Rücken der Drittliga-Profis hat der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hierfür zuletzt die Weichen gestellt.

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Dabei legte der DFB auch fest, dass die Werbung keinen Hintergrund haben darf und in der Farbe der Trikotnummer und des Spielernamens gestaltet werden muss. Das Design sei so gewählt worden, dass ein Rückenpartner das Gesamtbild nicht störe. „Wir hoffen, dass uns damit ein guter Kompromiss gelungen ist“, sagte Spielausschuss-Vorsitzender Tom Eilers.

Die Initiative dafür ging von den Clubs aus, der SV Waldhof war dabei allerdings keine der treibenden Kräfte, da die Anfrage schon vor dem Aufstieg der Mannheimer im Sommer 2019 gestartet wurde. Dennoch hat der SVW die Entscheidung gerne zur Kenntnis genommen. „Jede Hilfe zur Selbsthilfe ist gut und jede Werbefläche, die wir selbst anbieten können, ist etwas Positives “, kommentierte SVW-Geschäftsführer Markus Kompp die Entscheidung aus der Frankfurter DFB-Zentrale und befürwortet auch den Kompromiss, die Drittliga-Spieler durch die dezente Gestaltung der Werbung nicht zu laufenden Litfaß-Säulen zu degradieren.

Nicht zuletzt aufgrund der guten TV-Präsenz bieten sich den Drittligisten hier sicherlich Möglichkeiten, Werbepartner anzusprechen. Summen im unteren fünfstelligen Bereich sollten zu erwirtschaften sein. „Wir werden diese Möglichkeit auf jeden Fall in unser Portfolio aufnehmen“, so Kompp.

Redaktion Sportredakteur, Schwerpunkte SV Waldhof, Rhein-Neckar Löwen.