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Fußball-Kreisliga - Rheinau will Kontakt zu Platz zwei halten

Gartenstadt soll SC-Atem spüren

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Mannheim. Mit weitem Abstand hat der SC Rot-Weiß Rheinau die treffsicherste Offensive der Fußball-Kreisliga – und dennoch wird es mit dem Aufstieg eng. Während der TSV Amicitia Viernheim (77 Punkte)weiter einsam seine Kreise an der Tabellenspitze zieht, schielen die Rheinauer (64) zumindest auf Platz zwei und die Relegation. Da hat sich der VfB Gartenstadt (67) jedoch seit Wochen häuslich eingerichtet und macht konstant seine Hausaufgaben, gewann zuletzt sogar das Topspiel gegen Wallstadt mit 2:1.

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„Gartenstadt hat aktuell das Momentum auf seiner Seite. Wenn sie bis zum Ende der Saison so konstant durchhalten, dann geht der zweite Platz auch hochverdient an den VfB“, zollt Rheinau-Coach Peter Brandenburger Respekt für den Aufstiegs-Kontrahenten fügt aber hinzu: „Wir wollen weiter Druck auf Gartenstadt machen und sie nicht so entspannt laufen lassen“.

SC-Trainer Peter Brandenburger schaut nochmals genau hin. © Berno Nix

Mit dem 5:1-Sieg gegen den sicheren Absteiger Reilingen haben die Rheinauer zumindest den Kontakt zum VfB gehalten, gegen Ilvesheim soll jetzt am Sonntag direkt nachgelegt werden. Auch für die Insulaner steht noch einiges auf dem Spiel, der Klassenerhalt ist noch nicht gesichert. „Schon vor Wochen wurde behauptet, dass wir das vermeintlich leichteste Restprogramm der Spitzenmannschaften haben. Aber gerade Spiele wie gegen Ilvesheim sind gefährlich, weil auch die SpVgg kämpfen wird. Es wird sicher ein enges Spiel, wir sind jedoch mittlerweile auch personell wieder besser aufgestellt und wollen mit breiter Brust auftreten“.

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Aufgrund von vielen Verletzungen und Corona-Erkrankungen stand Brandenburger nur selten sein kompletter Kader zur Verfügung, der qualitativ als Topfavorit auf den Aufstieg galt. Die vielen Ausfälle will Brandenburgeraber aber nicht als Ausrede gelten lassen: „Wir haben in der der Saison auch viele individuelle Fehler gemacht und so Punkte hergegeben“.

Unabhängig von der kommenden Ligazugehörigkeit soll der SC-Kader nun ohnehin ein neues Gesicht bekommen. „Deutlich jünger“ soll er werden und Konkurrenz belebt das Geschäft. „Wir sind mit vielen guten Nachwuchsspielern in Kontakt und führen Gespräche, da befinden wir uns auf einem guten Weg“, sagt Brandenburger, der seinen Kader auch in der höheren Liga für konkurrenzfähig hält: „Wir planen so, dass wir gegebenenfalls in der Landesliga mithalten könnten“.

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