Hockey

Fernduell geht an den MHC

Titelverteidiger behauptet Platz eins im Süden

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München. Aus dem Fernduell um Platz eins in der Südgruppe der Hallenhockey-Bundesliga der Herren ist der Mannheimer HC als Sieger hervorgegangen. Durch einen 8:4 (4:3)- Erfolg beim Münchner SC sicherte sich der amtierende deutsche Hallen-Meister den Staffelsieg im Süden. Der letztjährige Süd-Sieger TSV Mannheim Hockey kam durch einen 6:5 (5:2)-Heimsieg gegen die TG Frankenthal zwar punktgleich mit dem Lokalrivalen ins Ziel, die Tordifferenz spricht aber klar für den MHC, der sich damit am kommenden Wochenende im DM-Viertelfinale gegen den Ost-Vize Zehlendorfer Wespen das Heimrecht gesichert hat. Der TSVMH reist zum Ost-Meister Berliner HC.

„Wir wussten, dass wir gegen ein Team spielen, für das es noch um alles geht. Das war bei uns nicht der Fall. Insofern ist es menschlich, dass wir da mit den Gedanken vielleicht schon im Viertelfinale waren“, ordnete TSVMH-Trainer Héctor Martinez die relativ enge Partie ein und rechnete auch nicht damit, dass der MHC stolpern würde. So herrschte nach dem Ende des Kurpfalz-Derbys eigentlich nur bei Frankenthal große Anspannung, weil die TGF auf Schützenhilfe des SC Frankfurt 1880 beim Wiesbadener THC angewiesen war. Letztlich durfte aber gejubelt werden, da Frankfurt mit 15:13 gewann und Frankenthal damit erstklassig bleibt.

Jetzt Heimrecht gegen Zehlendorf

Im Duell zwischen den Schwarz-Weiß-Roten und der TGF sorgten Dario Benke (10.) und Nils Grünenwald (12.) für die 2:0-Führung. Die nächsten beiden TSVMH-Treffer zum 4:0 (18., 25.) markierte Philip Schlageter, der auch die Antwort auf das 4:1 von Noah Frank (26.) mit dem 5:1 (26.) parat hatte. Johannes Zurke verkürzte für die TGF auf 5:2 (29./Strafecke). Nach der Halbzeitpause traf Sven Becker zum 5:3 (34.), und Alexander Cunnigham nutzte eine Strafzeit gegen die Turner mit dem 5:4 (43.) und 5:5 (43.) gleich doppelt. Im Schlussviertel markierte Nicolas Proske aber das 6:5 (54.) für den TSVMH.

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Trotz des Siegs in München war MHC-Coach Andreu Enrichs nicht gänzlich zufrieden. „Wir haben kein so gutes Hockey gespielt. Am wichtigsten waren die drei Punkte, mit denen wir Süd-Champion sind und im Viertelfinale Heimrecht haben. Das hatten wir so vor der Saison nicht erwartet“, sah Enrich, wie Raphael Hartkopf (3), Peer Hinrichs (2), Nico Reichert, Jossip Anzeneder und Patrick Harris für die Blau-Weiß-Roten trafen. and