Handball - Ludwigshafen verpasst Sieg gegen Leipzig

Eulen fehlen drei Sekunden

Von 
bol
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Ludwigshafen. Das war wieder Dramatik pur: Beinahe hätten die Eulen Ludwigshafen den dritten Sieg in Folge in der Handball-Bundesliga gefeiert. Bis drei Sekunden vor Schluss lagen die Pfälzer in ihrem Heimspiel am Donnerstagabend gegen den SC DHfK Leipzig mit 27:26 vorne. Letztlich schafften die Sachsen aber noch den Ausgleich zum 27:27. Zugleich spielte der direkte Konkurrent HBW Balingen-Weilstetten beim bereits abgestiegenen HSC 2000 Coburg ebenfalls 27:27. Damit liegen die Eulen weiter einen Punkt hinter den Württembergern auf dem ersten Abstiegsplatz.

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„Wenn man die Schlussphase nimmt, war das leider ein verlorener Punkt“, sagte Eulen-Spielmacher Dominik Mappes nach der Punkteteilung. „Wenn man aber weiß, dass Leipzig eine hohe Qualität hat, muss man dann doch zufrieden sein.“

Verpatzter Start

Die Leipziger erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 (3.) in Front. Eulen-Coach Benjamin Matschke nahm sofort die Auszeit. In der Folge taten sich die Eulen dennoch schwer. Zeitweise lag der favorisierte Tabellenachte sogar mit fünf Treffern (10:5, 15.) vorne. Doch die Eulen kämpften. Gorazd Skof löste in der Endphase der ersten Hälfte den glücklosen Martin Tomovski im Tor ab. Die Eulen verwandelten den Fünf-Tore-Rückstand in ein 10:10 (22.). Zur Pause war wieder alles offen. Der Ludwigshafener Alexander Falk erzielte das 13:13.

Im zweiten Durchgang ging es weiter hin und her. Diesmal legten die Eulen vor. Jonathan Scholz gelang das 16:14 (36.). Azat Valiullin brachte die Pfälzer erstmals mit drei Toren Vorsprung in Front (19:16, 40.). Doch Leipzig kam von außen zu wichtigen Toren. In der Schlussphase wurde es dann dramatisch. Jannek Klein traf zum 25:23 (54.) und kurz darauf gelang Mappes das 26:23 (56.). Doch Leipzig gab sich noch nicht geschlagen. Lukas Krzikalla glich eine Minute vor Ende für die Sachsen zum 26:26 (58.) aus – wieder von außen. Zehn Sekunden vor Schluss traf der erneut gut aufgelegte Hendrik Wagner zum 27:26 für die Eulen. Doch die Leipziger hatten noch eine Chance und Gregor Remke erzielte mit dem letzten Wurf des Spiels noch das 27:27.

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Eulen: Tomovski, Skof – Dietrich, Scholz (3), Haider (2), Falk (2), Bührer (1), Hofmann, Durak, Mappes (6), Wagner (8/2), Neuhaus, Valiullin (2), Klimek (1), Klein (2). bol