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Fußball-Kreisliga

Die Belohnung vergessen

TSV Neckarau hadert mit der Punktausbeute

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bah
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Luc Reinfelder (links) und der TSV müssen noch die Abwehr stabilisieren. © Nix

Mannheim. Sie waren so nah dran: Die Fußballer des TSV Neckarau hatten in der Kreisliga Primus Rheinau schon am Rande der Niederlage, führte nach 64 Spielminuten mit 3:1. „Natürlich habe ich zu diesem Zeitpunkt schon gedacht, dass wir die Geschichte im Sack haben. Was dann passierte, darf einer Kreisligamannschaft so nicht passieren“, erinnert sich der enttäuschte TSV-Coach Manuel Sälzler. Schon wenige Minuten nach dem Gedanken des Trainers an den Sieg kassierte sein Team den Anschluss (3:2, 67.).

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„Das war sehr früh und hat Rheinau eine Menge Aufwind gegeben. Dennoch hatten wir selbst immer wieder Chancen und hätten auch noch weitere Tore machen können, wenn nicht sogar müssen. Am Sonntag war Rheinau schlagbar“, so Sälzler. Der SC wackelte, fiel aber nicht. In den letzten zehn Spielminuten erzielten die Rot-Weißen noch drei Treffer zum 3:5-Endstand und nahmen die Punkte komplett mit nach Hause. Es wäre ein großer Triumph für den Neckarauer Neu-Coach geworden, doch trotz der Niederlage im Gepäck ist der 33-Jährige mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht unzufrieden. „Wie wir spielen, das ist gut. Die Punkteausbeute ist es nicht. Wir kassieren bisher noch deutlich zu viele Gegentore und sind daher mit sieben Punkten aus sechs Spielen nicht vollends glücklich“, so der Coach, der seinem Team noch weitere Entwicklungszeit einräumt: „Wir befinden uns in einem Prozess. Wir haben zehn neue Spieler zu integrieren, dazu ein neues Spielsystem, ein neuer Coach. Das braucht alles noch seine Zeit.“

Nun gegen Sandhofen

Vor allem der Aufbau einer stabileren Defensive bestimmt derzeit die Trainingstage in Neckarau. Doch enorm viel Zeit bleibt dem TSV nicht. Schon am Sonntag wartet Aufsteiger SKV Sandhofen, der schon satte zwölf Zähler auf dem Konto hat und zuletzt mit einem Sieg beim VfB Gartenstadt erneut für Aufsehen sorgte. „Viele Trainer vor mir haben das schon gesagt, ich werde aber auch nicht müde: Sandhofen ist kein normaler Aufsteiger. Die haben so enorm viel Qualität in den eigenen Reihen, das ist für einen Liganeuling definitiv nicht normal“, weiß Sälzler und warnt vor der kommenden Aufgabe.

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Dennoch soll der Dreier am Sonntag (15 Uhr) mit nach Neckarau. „Wir fahren da auf jeden Fall hin, um die maximale Punktausbeute einzufahren. Wir brauchen die Zähler, damit wir nicht in unruhige Gewässer geraten“, wirkt Sälzler für die Partie zuversichtlich. bah

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