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Leichtathletik - Dämmermarathon am Samstag mit etwa 7000 Startern

Bestzeiten kaum in Gefahr

Von 
sd
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Vor der Corona-Zwangspause säumten immer viele Zuschauer die Strecke beim Dämmermarathon. © Delta

Mannheim. Bis zu 7000 laufbegeisterte Menschen werden sich am Samstag vom Wasserturm aus auf den Weg machen, um nach zweijähriger Corona-Pause das Comeback des SRH-Dämmermarathons zu feiern. Erstmals ist er ein reines Mannheimer Ereignis. Das bedeutet, dass – wer den Team-, Duo- oder Voll-Marathon in Angriff nimmt, die 42,195 Kilometer ohne Rheinüberquerung absolviert. Weil deshalb auch die kräftezehrenden Brücken nach Ludwigshafen und zurück ausgespart sind, werden es zwei schnelle Mannheimer Runden sein.

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Dennoch könnten die bisherigen Bestzeiten Bestand haben. Denn bei den bisher 15 Veranstaltungen – vergleichbar sind die Zeiten allerdings erst seit 2012 – gewannen zwölfmal Afrikaner. Der Schnellste war 2017 der Kenianer Edwin Kosgei (2:15:54 std). Bei den Frauen liegt seit 2016 die Kenianerin Gladys Kiprotich vorne (2:41:41). Als bislang schnellster Nichtafrikaner gewann 2018 Nikki Johnstone (2:28:20), bei den Frauen führt Dioni Gorla, die Siegerin von 2019, mit 2:59:21 die Tabelle an.

Weil derzeit für Samstag keine Afrikaner gemeldet sind, gehören diesmal der Karlsruher Simon Stützel (PB 2:26,50) und Michael Chalupsky (2:29,41) zu den Favoriten. Doch der Schriesheimer hat keine eigenen Siegambitionen, sondern will Merle Brunée (MTG Mannheim) unterstützen, seine Partnerin vom engelhorn sports team. Die gewann 2018 in 3:01,12 und wurde 2019 Zweite (3:02,57).

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Beim Halbmarathon halten die aus Äthiopien stammenden Melaku Belachew (1:03,17) und Melat Kejeta (1:15:06) die Rekorde. Beide gewannen damit 2014. Gute Chancen, 2022 vorne ein Wörtchen mitzureden, haben regionale Starter wie Julian Beuchert, Maximilian Walther, Christophe Krech Sylvie Müller und Julia Bongiovanni.

Trotz Streckenänderung auf der vollen Distanz und trotz der wegen der langen Pause geringeren Startzahlen haben die Veranstalter von der Agentur M3 am Programm nichts geändert, nur die Startfolge wurde komprimiert. Um 16.30 Uhr wird der Dämmermarathon vor der Kunsthalle mit dem 400 m langen Fackellauf Special Olympics eröffnet, der auf die Landes-Sommerspiele in Mannheim (13. bis 16. Juli) aufmerksam macht. Um 17 Uhr beginnt ebendort der Bambini-Lauf (400 m, Ziel Rosengarten), um 17.30 Uhr der Kids-Run (1,85 km, eine Runde in der Augustaanlage), um 18 Uhr der GBG-Mini-Marathon (3,34 km, zwei Runden in der Augustaanlage).

Ab 19 Uhr wird es vor dem Rosengarten voll, wenn dort zunächst der Starschuss für den Marathon, den BASF-Team- und den Duo-Marathon fällt. Im Team teilen sich bis zu sechs Läuferinnen und Läufer die 42 km, im Duo zwei. Sie können die Etappenlänge variieren, die Übergabe darf in jeder der sechs Wechselzonen stattfinden. Die größten Startzahlen weist wieder einmal der engelhorn sports Halbmarathon auf (19.10 Uhr). Am Bike&Run-Wettbewerb (19.25 Uhr) nehmen Duos teil, die auf der Halbmarathon-Distanz frei entscheiden, wann wer läuft oder radelt. Das letzte Rennen ist um 19.45 Uhr der Monnemer 10er. sd

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