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Handball-Bezirksoberliga - TVL gegen Siedelsbrunn

Zum Siegen verdammt

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me
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Lampertheim. „Wir haben uns selbst unter Druck gesetzt. Jetzt müssen wir liefern.“ Achim Schmied, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten TV Lampertheim, fordert in der Abstiegsrunde am Samstag (18 Uhr) gegen den TV Siedelsbrunn unmissverständlich einen Sieg: „Das wird nicht einfach, aber ich bin mir sicher, dass wir uns wieder anders präsentieren werden als zuletzt.“

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Die 24:33-Niederlage bei der Tvgg Lorsch sorgte bei Schmied für Kopfschütteln. „Das war so ein Spiel, in dem man sich als Trainer fragt, für was man das überhaupt macht, wenn all die grundlegenden Dinge, die man immer wieder anspricht, ganz schnell über Bord geworfen werden“, war er überhaupt nicht zufrieden. „Zwischendurch gab es immer mal wieder einen lichten Moment, wo man sagen konnte, das passt, aber dann haben wir auch in der nächsten Aktion wieder alles vermissen lassen.“

Abläufe neu justiert

Besonders an den Abläufen im Rückraum hat er im Training gearbeitet, das Timing neu justiert, nachdem seine Spieler gegen Lorsch meist viel zu nah an der gegnerischen Deckung waren. „Wir müssen mehr aus der Bewegung kommen, uns die Optionen offen halten“, fordert er nun.

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Aktuell belegt der TVL mit 6:18 Punkten den vorletzten Rang, die Gäste aus Siedelsbrunn sind mit 7:7 Zählern Viertletzter und damit in direkter Reichweite. Dazwischen liegt noch die SG Arheilgen (6:6). Wenn nun der Sieg gegen Siedelsbrunn gelingt, dann sieht das wieder deutlich besser aus, zumal Siedelsbrunn und Langen sich eine Woche später die Punkte gegenseitig abnehmen und Lampertheim gegen Schlusslicht Mörfelden nachlegen kann.

In der Hinrunde gewannen die Spargelstädter. „Die haben wir schon in guter Erinnerung“, so Schmied, der aber auch weiß, dass bei den Odenwäldern damals wichtige Spieler fehlten. „Dennoch bleibe ich dabei: Das ist eine lösbare Aufgabe, wenn wir wieder das zeigen, was wir können und unsere individuellen Fehler deutlich zurückfahren.“ Personell sieht es bei den Lampertheimern ganz gut aus. Neben den Langzeitverletzten stehen lediglich hinter Tim Pfendler und Felix Nieter noch Fragezeichen, „aber ich gehe davon aus, dass beide dabei sein werden“, ist Schmied sowohl in personeller als auch in ergebnistechnischer Sicht optimistisch: „Die Punkte behalten wir.“ me

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