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Handball - Groß-Rohrheim orientiert sich in der Landesliga nach einigen Abgängen zunächst einmal nach unten

Viel Potenzial, wenig Erfahrung

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me
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Lukas Baumann (l.) hat in Groß-Rohrheim das Athletiktraining übernommen. © Berno Nix

Groß-Rohrheim. Einer schweren Saison blickn die Handballer des TV Groß-Rohrheim entgegen. Das Team von Trainer Tim Borger wird am 29. Oktober mit dem Heimspiel gegen die HSG Langen in die Südgruppe der Landesliga starten. „Wir können für eine Überraschung gut sein, aber realistisch muss man sich nur anschauen, wer in den letzten zwei Jahren alles aufgehört hat, um zu wissen, dass wir uns eher nach unten orientieren müssen“, erklärt Borger.

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Zumal nun auch noch drei weitere Leistungsträger der vergangenen Jahre fehlen werden: Torhüter Alexander Wägerle steht vorerst studienbedingt nicht zu Verfügung, Florian Olf pausiert und Lukas Baumann hat nach seinen vielen Verletzungen einen Schlussstrich gezogen. „Nach den ganzen Beschwerden, die er hatte und hat, kann ich das voll und ganz verstehen“, sagt Borger. Besonders eine langwierige Handverletzung und ein Kreuzbandriss machten Baumann zu schaffen. Aber ganz verabschiedet er sich dann doch nicht. Der gelernte Physiotherapeut unterstützt inzwischen Borger im Training und übernimmt das Athletiktraining. „Ich bin wirklich froh, dass Lukas mir hilft und sein Wissen einbringt“, betont der TVG-Trainer.

Grundlagen werden gelegt

Bislang geht es für die Groß-Rohrheimer um die Grundlagen. Der Handball ist zwar auch immer wieder dabei, aber „wir schauen erstmal, dass wir die Jungs nach der langen Pause wieder fit kriegen“, erklärt Borger. Anfang August gibt er seinem Team noch einmal eine Woche frei, dann geht es tatsächlich um das Handballspezifische. „Wir werden viel an der Ballsicherheit arbeiten und von den Ausdauerläufen und langen Sprints, die jetzt auf dem Plan stehen, in kurze, schnelle Bewegungen gehen“, erläutert der Trainer seinen Plan. Mitte September kommt dann noch eine kurze Pause, „um den Kopf freizubekommen“, so Borger, ehe die letzten sechs Wochen hin zum Saisonstart gespickt sein werden mit Testspielen.

„Die Mannschaft zieht gut mit. Wir sind in der Regel 13, 14 Leute im Training von unserem 17er Kader“, ist der Coach zufrieden. Dass er dennoch seine Mannschaft eher in der zweiten Hälfte der Achter-Gruppe der Südstaffel und damit dann in der Abstiegsrunde gegen die letzten vier der Nordstaffel sieht, liegt an der Unerfahrenheit seiner Spieler. „Wir haben viele Jungs mit großem Potenzial, die auch richtig gut arbeiten. Was uns fehlt, sind aber zwei, drei erfahrene Landesliga-Handballer als Korsettstangen“, hat er beobachtet.

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Schwarzmalen will er aber nicht: „Man muss die ersten Testspiele abwarten, um zu sehen, wo wir tatsächlich stehen. Chancenlos sind wir sicherlich nicht, aber wozu es am Ende reichen kann, ist nach der langen Pause nur schwer zu sagen.“ me

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