Handball-Badenliga - Friedrichsfeld genügt starker Endspurt zum 27:20 gegen HSG St. Leon/Reilingen TVF legt spät den Schalter um

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Friedrichsfelds Tobias Seel (hier im Spiel gegen Heddesheim) ließ nun gegen die HSG St. Leon/Reilingen kaum einen Versuch aus und erzielte zwölf Treffer. © Binder

Mannheim. Mit einem furiosen Endspurt sicherten sich die Handballer des TV Friedrichsfeld einen 27:20 (11:10)-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht HSG St. Leon/Reilingen. Damit stoppte der TVF nach drei Niederlagen in Folge die Talfahrt, bevor sie im Abstiegskampf der Badenliga münden konnte.

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„Dieser Sieg war enorm wichtig. Damit haben wir zum einen St. Leon weiter distanziert und selbst uns wieder stabilisiert“, so Friedrichsfelds Trainer Marco Dubois nach der Partie, in der sich seine Mannschaft aber über weite Strecken sehr schwer tat.

Ohne die beiden erkrankten Raimonds Trifanovs und Niki Hoffmann, dafür aber wider erwarten doch mit Kreisläufer Jochen Zimmer, der seinen lädierten Finger mit einem Tapeverband stützte und schützte und sich in die Dienst der Mannschaft stellte, hatte der TVF gegen die kampfstarken Gäste Schwestarbeit zu verrichten. Zwischen dem 5:2 (14.) und dem 8:5 (23.) schien Friedrichsfeld zwar Oberwasser zu bekommen, doch St. Leon/Reilingen hielt dagegen, egalisierte zum 11:11 und 15:15 (38.) und bis zum 19:18 (47.) legten die Gastgeber zwar vor, schafften es aber nicht, sich abzusetzen.

Erst in den letzten zwölf Minuten lief es dann wie am Schnürchen. Basierend auf einen nun stabile Deckung, in der kaum mehr Lücken zu finden waren, konnte die Dubois-Sieben sich bis zum 27:19 (59.) absetzen. „Da haben wir ganz schnell den Sack zu gemacht“, so TVF-Sprecher Florian Kuhn: Insgesamt haben uns starke 15 und solide 45 Minuten dann doch uns den Sieg gebracht.“

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Ein Sonderlob verdiente sich der zwölffache Torschütze Tobias Seel, dessen Trefferquote nahe der 100 Prozent war. Aber auch Julian Doppler mit seinen Treffern aus dem Rückraum und der unermüdliche Peter Embach stachen aus einer guten Teamleistung heraus.

Viernheim – Pforzh./Eut. II 35:20

Basierend auf eine starke Defensive ließ Viernheim nichts anbrennen. Über 3:0 und 8:3 (15.) bauten die Südhessen ihren Vorsprung zur Pause schon deutlich auf 16:8 aus und zeigten eine geschlossen starke Teamleistung, aus der die beiden Haupttorschützen Jan Willner und Tim Gröger mit einer starken Quote herausragten.

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Auch im zweiten Durchgang nahm Viernheim den Fuß nicht vom Gas und baute seinen Vorsprung über 25:15 (46.) bis zum 35:20-Endstand aus. Der Lohn für die starke Leistung: Viernheim verbesserte sich auf Platz drei.

Oft./Schw. II – Heddesheim 27:20

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Einen völlig gebrauchten Tag erwischten die Heddesheimer bei der abstiegsbedrohten Drittliga-Reserve der HGO. Schon in der Anfangsphase lief es nicht beim Team um Spielertrainer Martin Doll, nach zwei technischen Fehlern lag die SGH mit 1:3 hinten und auch in der Folge konnte Heddesheim den Hebel nicht umlegen. Über 10:5 bauten die Gastgeber ihre Führung auf 19:11 (40.) aus und sorgten damit bereits für die Entscheidung. Die SGH verstand es an diesem Tag nicht, in der Deckung die nötige Kompaktheit zu erreichen und auch in der Offensive blieb vieles Stückwerk.