Handball

Spannendes Spiel auf Augenhöhe

FSG Lola unterliegt knapp gegen die HSG WBW

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Lampertheim. Sie haben sich deutlich gesteigert, die Handballerinnen der FSG Lola, aber es hat nicht gereicht. Durch zwei Gegentreffer in den letzten beiden Minuten stand das Bezirksoberliga-Team von Trainer Gerd Mischler bei der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden II am Ende mit leeren Händen da, unterlag denkbar knapp mit 28:29 (16:16). „Das war heute eine gute Leistung von beiden Seiten. Kein Vergleich zum Auftritt eine Woche zuvor“, meinte Mischler mit Blick auf das 19:24 gegen Siedelsbrunn. „Heute hätten wir nicht verlieren müssen. Ein Punkt war absolut drin.“

Die Lolas hatten beim Tabellenvierten den besseren Start, führten 4:1 (6.), aber nach dem 6:4 (9.) geriet die FSG mit 7:9 (14.) ins Hintertreffen. „Da haben wir ein paar gute Möglichkeiten ausgelassen“, so Mischler, der fortan eine offene Partie sah. Nur einmal, beim 20:17 für die Weiterstädterinnen, führte ein Team mit drei Treffern, ansonsten war es „eine ausgeglichene Kiste“, wir der Coach meinte. Aus dem 17:20 machte Lola dann auch direkt wieder eine eigene 21:20-Führung (43.) und als nach dem 25:26 (52.) Katrin Grieser und Janna Brötzmann ihr Team wieder mit 27:26 in Front brachten, schien ein Punktgewinn greifbar.

Treffer elf Sekunden vor dem Ende

Doch nach dem 28:27 zweieinhalb Minuten vor dem Ende kassierten die Lola doch noch zwei Treffer. Dabei ärgerte Mischler besonders das letzte Gegentor: 30 Sekunden waren noch auf der Uhr und die Gäste in Ballbesitz. „Das hätten wir runterspielen können und hätten zumindest das Remis sicher gehabt“, so der FSG-Coach. Doch die Lolas leisteten sich noch einen Ballverlust, Weiterstadt konterte und traf elf Sekunden vor dem Ende zum 29:28.

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Nach der zweiten Niederlage im zweiten Rückrundenspiel sind die Lolas nun nur noch Achte, haben 10:14 Punkte auf dem Konto. „Die Pause kommt jetzt gerade recht“, meinte Mischler. Am kommenden Wochenende ist die FSG spielfrei, was der neue Coach nutzen will, um die Mannschaft noch besser kennenzulernen. „Wir sind noch in der Findungsphase, aber es läuft von Training zu Training besser“, so Mischler, nachdem er nun immerhin vier Einheiten und zwei Spiele mit seinem Team absolvierte. „Und der Erfolg wird auch bald wieder kommen“, ist er überzeugt.

FSG-Tore: Vanessa Ehret (6), Katrin Grieser (5/4), Selina Bornschein, Nadine Gärtner (je 3), Yvonne Höbel, Anke Rettig, Ronja Schmidt (je 2), Marie Hafner (1). me