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Handball - Heddesheim behält auch im zweiten Vergleich mit Stutensee die Oberhand und bleibt Badenligist

SGH lässt nichts anbrennen

Von 
Marcus Essinger
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Ein Tänzchen zum Klassenerhalt. Die Spieler der SG Heddesheim nach dem Sieg gegen Stutensee. © Berno Nix

Heddesheim. Mission erfolgreich beendet! Die Handballer der SG Heddesheim haben ihr Saisonziel, den Klassenerhalt in der Badenliga, erreicht. Nach dem 28:24-Hinspielsieg bei der SG Stutensee-Weingarten vor einer Woche im entscheidenden Duell um den letzten freien Startplatz für die kommende Runde, ließen die Heddesheimer auch in eigener Halle nichts anbrennen, gewannen souverän mit 28:22 (13:9).

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„Das war heute eine richtig gute Mannschaftsleistung“, lobte SGH-Trainer Mario Donat nach seinem letzten Spiel auf der Heddesheimer Bank. Bekanntlich wird zukünftig Frank Schmitt das Team übernehmen, aber bekam von Donat nun einen Badenligisten übergeben, der in den entscheidenden Spielen seine Qualitäten zeigte. Allen vorangegangenen personellen Problemen, die sich wie ein roter Faden durch die Runde zogen, zum Trotz: Die Heddesheimer präsentierten sich als schlagkräftige Einheit, als es um alles ging. „Die Jungs haben das, was wir uns im Training erarbeitet haben, sehr gut umgesetzt. Man hatte nie das Gefühl, dass hier was anbrennen könnte“, meinte Donat im Anschluss.

Dabei begann es gar nicht gut für die SGH, die nach fünf Minuten mit 1:4 zurücklag und damit den Vorsprung aus dem Hinspiel fast aufgebraucht hatte. Doch die Gastgeber ließen sich nicht beirren, fingen sich und sorgten mit einem 5:0-Lauf zum 6:4 wieder für Ruhe. Als der Vorsprung über 16:9 (33.) auf 22:12 (45.) anwuchs, war längst klar: Heddesheim bleibt Badenligist.

Verabschiedungen – insbesondere des Trainers – gab es im Rahmen des letzten Spiels keine. „Das ist auch korrekt so: Es ging hier um den Klassenerhalt. Darauf musste der Fokus liegen“, hat Donat dafür vollstes Verständnis und ist sich sicher, dass sich noch eine geeignete Gelegenheit finden wird.

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Saase-Frauen ebenfalls gerettet

Gefeiert werden durfte auch bei den Badenliga-Frauen der HG Saase. Der Druck war dabei sogar schon vor dem Anpfiff der letzten Partie gewichen: Die Handballerinnen der HG Saase hatten den Klassenerhalt vor dem Auswärtsspiel am Sonntagabend bei der SG Stutensee-Weingarten sicher, weil am Nachmittag der direkte Konkurrent um den vorletzten Rang, der TV Diehlheim, beim Liga-Zweiten TSV Rot mit 24:27 unterlag. Dass Saase schließlich in Stutensee mit 17:22 (5:10) verlor, hatte damit keinen Einfluss mehr.

„Wir sind Drittletzter und das sollte für ein weiteres Jahr in der Badenliga reichen. Das ist heute das Wichtigste“, meinte HG-Trainer Branko Dojcak, der krankheitsbedingt allerdings nicht dabei war. Er wurde diesmal auf der Bank von Claudia Schückler und Stefan Pohl vertreten. Da der Klassenerhalt bereits fix war, ging man bei Saase auch kein Risiko ein, die angeschlagene Leistungsträgerin Ronja Habermaier wurde geschont und insgesamt merkte man dem Team an, dass die Luft durchaus etwas raus war. Vor allem gegen die bewegliche und offensive Deckung des Tabellenletzten hatten die Bergsträßerinnen große Probleme, gerieten schon in der ersten Hälfte mit 4:9 (26.) ins Hintertreffen und kamen nach dem 5:13 (38.) im weiteren Verlauf nie näher als auf fünf Tore heran.

Doch auch, wenn sie das letzte Spiel gerne gewonnen hätten: Lange geärgert hat sich bei der HG niemand, schließlich ist nach der nervenaufreibenden Saison der Liga-Erhalt das Einzige, was zählt. me

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