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Handball-Bezirksoberliga - FSG Biblis in Siedelsbrunn am Start

Schlusslicht unter Druck

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me
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Biblis. Die Corona-Welle in Südhessen baut sich auf, aber auf den Handball-Sport hat dies bislang nur geringe Auswirkungen. „Ich bin froh, dass wir noch spielen dürfen“, erklärt Tobias Führer, Trainer des Frauen-Bezirksoberligisten FSG Biblis/Gernsheim. Am Sonntag (18 Uhr) muss er mit seinem Team beim TV Siedelsbrunn ran. „Sowohl meine Spielerinnen, als auch der Gegner haben schon gesagt, dass sie die Begegnung absolvieren wollen“, so Führer.

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Dabei hatte der Verband mitgeteilt, dass in Regionen, die unter die Hotspot-Regel fallen und Hallensport nur mit 2G-Plus möglich ist, die Vereine leichter ihre Spiele absagen und verlegen können. „Ich hoffe sehr, dass die Handballgemeinschaft sich daran erinnert, wie es war, als wir nicht spielen und trainieren durften. Das war für uns alle keine schöne Zeit. Wenn wir das jetzt mit etwas mehr Aufwand verhindern und mit 2G-Plus den Spiel- und Trainingsbetrieb am Laufen halten können, sollten wir das versuchen“, unterstreicht der Coach.

Mit der Vorbereitung auf das erste Spiel im neuen Jahr war der FSG-Trainer indes nur bedingt zufrieden: „Wir haben nur einen kleinen Kader beisammen. Es war schon ein Highlight, dass wir im Training am Mittwoch Fünf gegen Fünf spielen konnten“, so Führer. Bereits in der ersten Januar-Woche startete die Vorbereitung, dann kam eine Corona-Quarantäne, aber für das Spiel im Odenwald ist man zuversichtlich: „Es wird schwer, aber wir wollen unsere Chance suchen“, erklärt Führer. Immerhin trainiert Julia Schiefer nach ihrer Schulterverletzung wieder mit und könnte in zwei, drei Wochen in den Spielbetrieb einsteigen.

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Auch wenn seine FSG derzeit Letzter mit 3:11 Punkten ist, sieht er die Partie beim Fünften Siedelsbrunn nicht als unlösbare Aufgabe an. „Die ganze Liga ist extrem eng beisammen und es kommt viel auf die Tagesform an“, so der Coach, „und man darf nicht vergessen: Wenn wir am Sonntag gewinnen, ziehen wir nach Pluspunkten mit Siedelsbrunn gleich.“ Der TVS hat 5:7 Zähler auf dem Konto. „Umso wichtiger wäre es, dort etwas mitzunehmen“, meint Führer. me

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