Handball - Hessischer Verband prüft Aufstiegs-Modalitäten Oberliga-Teams hoffen auf Quali

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me (Bilder: HVV, Neu)
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Frankfurt. Im Handball-Amateurbereich bleibt es spannend – zumindest für eine Handvoll Mannschaften. Nachdem der Hessische Handball-Verband (HHV) schon frühzeitig bekanntgab, dass die neuerliche Verlängerung des Corona-Lockdowns eine Wertung der Saison 2020/21 unmöglich macht, geht nun der Blick auf den Übergang von HHV zum bundesweiten Wettbewerb. Sprich: Wie werden die Deutschen Jugendmeisterschaften ab der B-Jugend und der Aufstieg in die 3. Liga vonstatten gehen.

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Auf Bezirksebene und in den Landesligen wird der Ball in dieser Runde nicht mehr fliegen, das war schon unmittelbar nach der Lockdown-Verlängerung klar und hat auch niemanden aus der Handball-Familie mehr überrascht (wir haben berichtet). Doch schon im Vorfeld verwies Gunter Eckart (Bild), Präsident des HHV, in einem Gespräch mit dieser Redaktion darauf hin, dass sowohl die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der B-Jugenden als auch der Aufstieg aus der Oberliga in die 3. Liga möglichst nach sportlicher Qualifikation erfolgen soll.

Flames loten Chancen aus

„Es gibt einige Mannschaften, die hier große Ambitionen hegen“, so Eckart, „und der DHB hat allen Oberligabereichen ein Aufstiegsrecht zur 3. Liga zuerkannt.“ Dazu gehören die Oberliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach II. Die Reserve des Bundesliga-Mannschaft der Flames würde nur zu gerne in die 3. Liga aufsteigen, um einen schlagkräftigen Unterbau zu stellen. „Wir prüfen derzeit die Möglichkeiten und sind dabei, die wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen“, erläutert Flames-Jugendkoordinator Andre Schumacher (Bild).

Und auch für die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend haben die Flames aus Bensheim ihren Hut in den Ring geworfen, ebenso wie der SV Erbach für seine männliche B-Jugend. „Unser Ziel ist es natürlich, alles daran zu setzen, dort dabei zu sein“, erklärt Jens Becker vom Team aus dem Heppenheimer Stadtteil.

Teilnahme per Losentscheid?

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Für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft könnte es sein, dass die Teilnehmer mangels Trainingsmöglichkeiten sogar im Losverfahren ermittelt werden, anders aber beim Aufstieg in die 3. Liga bei den Aktiven. Hier soll in Abstimmung mit interessierten Vereinen versucht werden, je einen Aufsteiger im Männer- und Frauenbereich sportlich zu ermitteln. „Sollte dies nicht gelingen, wird der HHV keine Aufsteiger zur 3. Liga stellen“, betont Eckart.

Dass der Hessische Verband nicht mehr von einem Abbruch der Saison spricht, wie beispielsweise der benachbarte Badische Handball-Verband, sondern den Spielbetrieb lediglich weiter aussetzt – nun bis zum 5. April – ist zum einen der möglichen Austragung von Aufstiegsspielen zur 3. Liga geschuldet, zum anderen aber auch juristischen Feinheiten. Schließlich ist der Sinn- und Zweck des Verbands, die Ausrichtung des Spielbetriebs zu ermöglichen. me (Bilder: HVV, Neu)