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Handball - TSG Seckenheim startet behutsam ins Training

Mit kleinen Schritten voran

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me
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Seckenheim. Bei den Handballerinnen der TSG Seckenheim läuft die Vorbereitung auf die neue Saison auf vollen Touren. „Wir sind schon fleißig am Trainieren, aber es ist aktuell noch eher ein vorsichtiges Herantasten an den Handballsport als eine echte, knackige Vorbereitung“, erklärt Siggi Oetzel, Trainer der Seckenheimerinnen.

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Nach der langen corona-bedingten Pause will der erfahrene Coach sein Team langsam wieder an die Belastung heranführen, mit dosierten Übungseinheiten das Verletzungsrisiko minimieren. Da passt es ihm auch sehr gut, dass inzwischen klar ist, dass die Oberliga Baden-Württemberg bei den Frauen mit nur zehn statt zuletzt 14 Teams starten wird. Das eigentlich erste Spiel hat die TSG bereits nach hinten verschoben, nach aktuellem Stand geht es am 3. Oktober mit der Partie gegen den TSV Birkenau los. „Wir versuchen, noch einige Partien aus dem Oktober zu verlegen, um noch etwas Zeit für die Vorbereitung zu gewinnen“, so Oetzel. Angesichts der kleinen Staffelstärke würden sich dadurch auch die Pausen zwischen den Partien etwas reduzieren. „Ich kann mit dieser Zehner-Liga wirklich gut leben. Auf alle Fälle besser als mit 18 Mannschaften, die von September bis Mai fast komplett durchspielen müssen“, findet der Trainer.

Leah Ziegler wieder fit

Nathalie Metz hat ihre Karriere verletzungsbedingt beendet. © Binder

Eine gute Vorbereitung ist für die Seckenheimerinnen enorm wichtig, da innerhalb des recht dünnen Kaders nichts mehr passieren darf. Inzwischen hat auch Nathalie Metz, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Schützdeller, ihren Abschied erklärt. Nachdem ihre Kniebeschwerden nicht mehr besser wurden, hat die Leistungsträgerin der vergangenen Jahre entschieden, die Handball-Schuhe an den Nagel zu hängen. „Das ist natürlich ein herber Verlust für uns, aber ich verstehe ihre Entscheidung“, so Siggi Oetzel.

Es gibt aber auch positive Nachrichten: Leah Ziegler hat sich nach ihrer Verletzungspause zurückgemeldet. Ihre lädierte Schulter hält, sie hat kaum Einschränkungen. „Das sieht schon wieder richtig gut aus“, setzt der TSG-Coach auf die Rückraumspielerin. Zudem befinden sich derzeit noch zwei Spielerinnen im Probetraining: eine Torhüterin und eine Feldspielerin. „Ich rechne hier zeitnah mit einer Entscheidung. Die Beiden schauen sich uns an, wir schauen sie an und dann setzen wir uns mal zusammen“, schmunzelt Oetzel, wohlwissend, dass Ergänzungen seinem Kader sehr guttun würden.

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Nachdem ein erstes angesetztes Testspiel wegen personeller Probleme beim Gegner abgesagt werden musste, will die TSG in zwei Wochen erstmals bei einem Freundschaftsspiel den ersten Aufgalopp nach langer Pause wagen. Und dann sukzessive die Belastung steigern, um pünktlich zum Saisonstart topfit zu sein. Dass es im Herbst tatsächlich los geht, davon geht Oetzel trotz aller Bedenken derzeit aus: „Zumindest sehe ich die Chance als deutlich größer an, als vor einem Jahr.“ me

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