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Handball

Großsachsen in Frühform

Es ging heiß her, in der Heddesheimer Nordbadenhalle.  Denn der Handball-Oberligist Großsachsen wurde im Finale des Heddesheimer B&K-Cups erst von der HG Oftersheim/Schwetzingen gestoppt.

Von 
Marcus Essinger
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Für Großsachsens Patrick Buschsieper (Mitte) gibt es hier im Finale gegen Oftersheim/Schwetzingen kein Durchkommen, der TVG überraschte aber positiv. © Berno Nix

Heddesheim. Es ging heiß her, in der Heddesheimer Nordbadenhalle. Und das war nicht nur den außerordentlich hohen Temperaturen geschuldet, sondern auch der Energie und dem Einsatz, den die Handballerinnen und Handballer beim B&K-Cup der SG Heddesheim an den Tag legten. Das traditionsreiche Vorbereitungsturnier war für viele Teams der Start in die entscheidende Phase der Vorbereitung. Dass am Ende mit dem Drittligisten HG Oftersheim/Schwetzingen ein Drittligist das Männer-Turnier gewann, war dabei keine Überraschung. Der Gegner dagegen schon: Oberligist TVG Großsachsen gewann mit einer beeindruckenden Leistung – die beste im ganzen Turnierverlauf – sein Gruppenspiel gegen den favorisierten Drittligisten und Lokal-Rivalen SG Leutershausen mit 27:23, musste sich dann aber im Finale der HG recht klar mit 18:25 geschlagen geben.

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Ein weiterer Drittligist sorgte bei den Veranstaltern der SGH für Stirnrunzeln: Die TSG Haßloch trat nach einigem Verletzungspech zum Start am Freitagabend gegen den Badenligisten TV Friedrichsfeld (17:17) nicht mehr an. „Das war nicht schön. Natürlich hatten sie Ausfälle, aber sie hätten immer noch Auswechselspieler gehabt“, so der Sportliche Leiter der Heddesheimer, Thomas Schmid.

Mit der Leistung seiner Badenliga-Männer war Schmid indes sehr zufrieden: „Für das, dass sie erst am Anfang der Vorbereitung stehen und noch nicht viel mit dem Ball gemacht haben, sah das wirklich schon ganz gut aus“, lobte er. Dem neuen Trainer Frank Schmitt attestierte er „eine richtig gute Arbeit. Er findet den richtigen Draht zu den Jungs und die Stimmung ist gut.“

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Besonders Spaß machte den Heddesheimern natürlich der 21:17-Derbysieg gegen den Liga-Rivalen Viernheim. „Aber auch ansonsten waren das vielversprechende Leistungen“, so Schmid. Klar ist aber auch: Der SGH-Kader ist nach wie vor im Rückraum recht dünn besetzt, was sich auch im Turnier mit zunehmender Dauer bemerkbar machte. „Viele Verletzte sollten wir bitteschön nicht bekommen“, lautet denn auch Schmids Wunsch mit Blick auf die neue Saison.

Während die Heddesheimer nach dem Auftaktsieg beim 20:22 gegen Großsachsen noch an einer Überraschung schnupperten und gegen Leutershausen klar mit 17:29 unterlagen, zeigte Viernheim gegen die SGL beim 22:25 eine starke Leistung, war indes gegen Großsachsen (19:28) chancenlos. In der zweiten Gruppe blieb Friedrichsfeld nach dem Remis gegen Hockenheim gegen Oftersheim (17:31) und Birkenau (20:28) nur das Nachsehen.

Haßloch dominiert bei den Frauen

Dass am Ende die HG Oftersheim/Schwetzingen den Turniersieg feierte, war nach Ansicht der teilnehmenden Trainer unisono hochverdient. Ebenso verdient war auch der Erfolg der Oberliga-Handballerinnen der TSG Haßloch, die sich im Finale der Frauen-Konkurrenz mit 20:15 gegen den TSV Birkenau durchsetzten: „Über das gesamte Turnier war die TSG das beste Team. Mit einer vollen Bank haben sie richtig viel Tempo gemacht“, zollte auch Heddesheims Badenliga-Coach Marcus Otterstätter den Pfälzerinnen Respekt.

In ihrem Gruppenspiel hielt die SGH gegen Haßloch eine Hälfte lang gut mit, konnte dann aber dem druckvollen Spiel der TSG nicht mehr Stand halten und unterlag mit 17:25. Zuvor hatte Heddesheim gegen den Landesligisten Meißenheim/Nonnenweiler mit 19:12 gewonnen, gegen den Oberligisten TV Wörth mit 16:27 verloren. „Aber angesichts unserer personellen Situation haben wir uns gut verkauft“, so Otterstätter. Angesichts von drei Urlauberinnen und zwei Erkrankten hatte er nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung. „Die, die dabei waren, haben kämpferisch überzeugt“, lobte er. Besonders hob er Kathrin Scheiner hervor, „die auf der Mitte und Linksaußen ein gutes Turnier spielte“ und auch Ina Simeth zeigte am Kreis, wie wichtig sie für das Team ist.

Am Sonntagabend, als das das erstmals unter dem neuen Namen Badent & Klemm Consulting Cup firmierende Turnier beendet war, herrschte bei den Verantwortlichen der SGH, aber auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Zufriedenheit: Der Ausrichter freute sich über faire Spiele, viele Zuschauer und angesichts der Temperaturen viel Getränkekonsum, die Mannschaften hatten ein kompaktes, bestens organisiertes Turnier erlebt und wichtige Rückschlüsse für die neue Saisonerhalten.

Freier Autor

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