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Handball-Landesliga - Gegner MSG Roßdorf/Reinheim sagt wegen eines Corona-Falles die Begegnung mit dem TV ab

Groß-Rohrheimer Zwangspause

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Das Team von Trainer Tim Borger kann nur hoffen, dass es in der kommenden Woche wieder regulär weitergeht. © Nix

Groß-Rohrheim. Es sollte ein Signal werden. Mit einem Sieg sollte Selbstvertrauen getankt und ein Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Doch nun haben die Landesliga-Handballer des TV Groß-Rohrheim kurzfristig ein spielfreies Wochenende. Das für Sonntagabend angesetzt Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten MSG Roßdorf/Reinheim wurde am Donnerstagabend auf Antrag der MSG abgesetzt. „Roßdorf/Reinheim hat einen Corona-Fall in der Mannschaft und da geht die Sicherheit natürlich vor“, erklärte Groß-Rohrheims Co-Trainer Thomas Fox am Freitag auf Nachfrage. „Ich befürchte, das wird in den kommenden Wochen noch häufiger passieren“, ist sich Fox sicher.

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Nachdem es am vergangenen Wochenende für die Groß-Rohrheimer bei der HSG Langen trotz einer starken Leistung nicht zum Punktgewinn reichte und ein 28:30 zu Buche stand, hatte man bei den Ried-Handballern „ein richtig gutes Gefühl“ mit Blick auf die Partie gegen den Drittletzten aus Roßdorf. Dass man in die Abstiegsrunde der Landesliga muss, damit hat man sich bei den Handballern des TV Groß-Rohrheim fast schon abgefunden.

Theoretisch ist zwar auch noch der Sprung in die erste Tabellenhälfte möglich, aber statt Luftschlösser zu bauen, will man beim TVG lieber die Herausforderung Klassenerhalt annehmen. Und da war für Trainer Tim Borger das Roßdorf-Spiel richtungsweisend: „In eigener Halle gegen einen Konkurrenten, der wohl mit uns in die Abstiegsrunde geht. Da wollten wir unbedingt punkten und uns auch ein gutes Gefühl für die nächsten Aufgaben holen.“

Er erinnert an das Hinspiel: „Wir hätten gegen Roßdorf noch einiges gutzumachen.“ Beim 21:32 hatte seine Mannschaft einen rabenschwarzen Tag erwischt. „Da waren wir einfach schlecht“, bringt es Borger auf den Punkt. Dass die Groß-Rohrheimer das Zeug zum Klassenerhalt haben, zeigten sie, als sie bei der HSG Langen.

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„Leider haben wir uns da nicht belohnt. Es war wie so oft: Am Ende ist uns die Luft ausgegangen“, so der Trainer. Dabei liegt es nicht an der Kondition seiner Spieler, sondern einfach an der fehlenden Breite im Kader: „Keiner kann 60 Minuten eine Top-Leistung abrufen. Wenn man zwischendurch nur wenig wechseln kann, dann passiert so etwas wie in Langen“, erläutert Borger. „Aber wir haben uns damit arrangiert, wissen, dass an der angespannten personellen Situation in dieser Runde kaum etwas zu ändern ist. Die Stimmung im Team ist dennoch gut und wir werden alles daran setzen, unsere Punkte zu sammeln, um die Landesliga zu halten“, gibt sich der Trainer kämpferisch. Er hofft, dass der Einsatz der Spieler belohnt wird. Wenn nicht gegen Roßdorf, hoffentlich eine Woche später beim Vorletzten HSG Bieberau-Modau II, der gerade einmal einen Zähler mehr auf dem Konto hat als der TVG. 

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