AdUnit Billboard
Handball - Verdientes Unentschieden gegen den Tabellenvierten

FSG Biblis/Gernsheim trotzt ungewisser Zukunft

Von 
me
Lesedauer: 

Biblis. Die Zeichen standen auf Abschied, als die Schlusssirene in der Bibliser Pfaffenau-Halle ertönte: Mit 29:29 (14:15) hatte die FSG Biblis/Gernsheim gerade dem Tabellenvierten HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden II einen Punkt abgetrotzt, aber es war wohl für längere Zeit der letzte Auftritt eines Bibliser Bezirksoberliga-Frauenteams.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Als Tabellenletzter mit 8:28 Punkten ist die FSG kaum mehr zu retten, zumal es an den letzten Spieltagen beim designierten Meister Pfungstadt und dem SV Erbach ganz schwer wird, noch etwas zu holen. „Wir haben heute aber einmal mehr gezeigt, dass der letzte Platz nicht zwingend unser Leistungsvermögen abbildet“, erklärte Trainer Tobias Führer mit etwas Wehmut in der Stimme und erinnerte an die argen personellen Probleme seiner Mannschaft.

Nach dem verdienten Remis in einer tempo- und torreichen Partie wurden Führer selbst sowie die langjährigen Spielerinnen Liboria Romano, Monika Kusicka und Denise Nathmann verabschiedet. Wie es bei der FSG Biblis/Gernsheim auch angesichts dieses Aderlasses und dem fehlenden Unterbau in der Jugend weitergeht, ist noch ungewiss. Doch Führer richtete seinen Blick erst einmal auf die nähere Zukunft: „Wir sind noch nicht fertig“, meinte er: „Ich bin guter Dinge, dass wir uns auch in den letzten beiden Spielen noch teuer verkaufen werden.“

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Ständiges Hin und Her

Gegen die favorisierten Weiterstädterinnen zeigten die Bibliserinnen eine couragierte Leistung, es entwickelte sich eine völlig offene Partie. „Wir haben leider phasenweise zu wild angegriffen und uns dadurch Gegenstoßtore eingefangen“, sah Führer seine Spielerinnen teils sogar etwas übermotiviert in den Offensivbemühungen. Als die FSG nach dem 21:19 (42.) mit 24:26 (53.) ins Hintertreffen geriet, schienen die Gäste alle Trümpfe in der Hand zu halten. Doch mit viel Kampfgeist und einer starken Deckung kam Biblis zurück.

FSG-Tore: Liboria Romano (7/5), Lisa Götz (5/1), Miriam Schmitzer, Katja Hensler (je 4), Lisa Argentino (3), Jasmin Baschnagel (2), Birte Seelinger, Julia Schiefer, Denise Nathmann, Marina Silz (je 1). me

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1