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Handball - In der ersten Partie nach dem Dubois-Rücktritt hält der TVF beim 23:27 in Hardheim lange mit / Viernheim gewinnt Spitzenspiel

Friedrichsfeld auf Augenhöhe

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me
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Mannheim. Teuer verkauft haben sich die Handballer des TV Friedrichsfeld in ihrer Badenliga-Begegnung beim TV Hardheim. Im Spiel eins nach dem Rücktritt von Trainer Marco Dubois unterlag die Truppe um Spielertrainer Tobias Seel dem Meisterschaftsaspiranten zwar mit 23:27 (10:15), zeigte sich aber lange auf Augenhöhe.

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Nach dem 3:2 (8.) gerieten die Friedrichsfelder zwar mit 4:7 und 8:12 (23.) ins Hintertreffen, doch kämpferisch wie spielerisch waren beide Seiten nur Nuancen voneinander getrennt. Wenn es einen Unterschied gab, der sich auch in der zweiten Hälfte immer wieder zeigte, dann war es die Durchschlagskraft im Rückraum. Hier war Hardheim überlegen und stand auch in der Deckung stabil, ließ den TVF nur selten zu unbehinderten Würfen kommen. Aus den schwierigen Abschlüssen resultierten dann auch einige Konter der Gastgeber, die beim 24:16 (46.) schon wie die sicheren Sieger aussahen. Doch Friedrichsfeld steckte nicht auf, kam – basierend auf einer starken Leistung von Luca Schmitt im Tor – sechs Minuten vor dem Ende auf 25:22 heran.

Nach einem parierten Strafwurf hielt Schmitt auch den nächsten Hardheimer Versuch, der TV Friedrichsfeld startete einen Konter, der ihn bis auf zwei Treffer herangebracht hätte. Doch beim entscheidenden Pass war eine Hardheimer Hand dazwischen, die Gastgeber schalteten schnell um, trafen zum 26:22 und machten damit zweieinhalb Minuten vor dem Ende den Sack doch noch zu.

Viernheim – Plankstadt 30:26

Das Spitzenspiel war nichts für schwache Nerven. Die Viernheimer strauchelten gegen den bis dato verlustpunktfreien Primus phasenweise, fielen aber nicht. „Wir haben immer den Kopf oben behalten und an uns geglaubt“, sagte TSV-Amicitia-Trainer Christian Müller.

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Viernheim erwischte einen guten Start in die Partie, führte 4:0, aber danach stabilisierte sich Plankstadt und blieb immer auf Tuchfühlung. Beim 16:11 kurz nach der Pause schienen die Gastgeber alle Trümpfe in der Hand zu haben, aber in Unterzahl kassierte Viernheim zwei schnelle Gegentore, nachdem der eigene Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers herausgenommen wurde. Und in der Folge kam es sogar noch schlimmer: Plankstadt drehte das Spiel, führte zwischenzeitlich mit 22:21 (45.). Erst nach dem 23:23 stabilisierte sich der TSV Amicitia wieder, erhöhte mit einem 4:0-Lauf auf 27:23 (57.) und ließ nichts mehr anbrennen. „Es war kein schönes Spiel, aber hart umkämpft und packend“, bilanzierte Müller. „Ich denke, wir haben uns diesen Sieg verdient.“

Oftersh./S. II – Heddesheim 31:28

Eine Schwächephase Anfang der zweiten Hälfte brachte die Heddesheimer um ihre Chance: Von 15:17 geriet das Team von Trainer Mario Donat klar mit 17:23 (44.) ins Hintertreffen. Nach dem 21:27 (52.) blies die SGH dann zur Aufholjagd, verkürzte auf 26:29 (58.) und in der Schlussminute auf 28:30, doch dieser Treffer kam letztlich zu spät. me

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