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Handball - FSG Lola feiert den Meistertitel nach 26:18 über Erfelden

Die Krone aufgesetzt

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me
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Freude bei der FSG Lola. © Thorsten Gutschalk

Lampertheim. Der Masterplan von Dieter Petermann ging auf. Als der erfahrene Trainer im Juni 2020 bei den A-Liga-Handballern der FSG Lola anheuerte, machte er von Beginn an deutlich, dass er hier eine Mannschaft formen möchte, die das Zeug für Höheres hat. Seit Sonntagabend ist ihnen nun der Titel und damit der Bezirksoberliga-Aufstieg sicher. Mit dem souveränen 26:18 (15:7)-Erfolg gegen die ESG Erfelden machten die Lolas in der Lampertheimer Jahn-Halle alles klar.

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„Man muss oben stehen“

Mit 27:3 Punkten ist die Spielgemeinschaft aus Tvgg Lorsch und TV Lampertheim am letzten Spieltag nicht mehr zu gefährden, die Partie am Sonntag bei der HSG Fürth/Krumbach ist ohne Belang. „Aber natürlich wollen wir auch dort noch gewinnen“, bleibt sich Petermann treu. Halbe Sachen oder lasche Einstellung passen ihm so gar nicht.

Das war auch der Grund, weshalb er während der Saison mehrfach an Stellschrauben drehte. Eigentlich hätte die hohe Qualität in seinem Kader wohl ausgereicht, um um den Titel zu kämpfen. Aber immer dann, wenn er nach einem Spiel unzufrieden war, justierte er nach und setzte wieder neue Anreize.

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„Aber ganz ehrlich: Mit dieser Mannschaft muss man oben stehen“, war ihm auch klar, dass er an der Meisterschaft gemessen werden wird.

Durch die einzige Niederlage der Saison, dem 18:19 gegen den einzigen echten Konkurrenten und nun feststehenden Vize-Meister, die ESG Crumstadt/Goddelau, blieb die Aufstiegsfrage spannend. Bis zum Rückspiel. Vor zwei Wochen bezwang die FSG die Crumstädterinnen mit 27:22, übernahm die Spitze „und da war klar, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen“, blickt Petermann zurück.

Aber auch in der Zukunft sieht es für die Lolas richtig gut aus: Der Kader bleibt zusammen, neue Spielerinnen kommen hinzu und es soll sogar eine zweite Mannschaft für die Lolas gemeldet, die in der B-Liga starten und den Unterbau für das Bezirksoberliga-Team darstellen soll.

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Dass der Titel für die FSG Lola verdient war, daran gibt es keine Zweifel. Alleine das Torverhältnis von plus 140 (402:262) spricht Bände. Zum Vergleich: Verfolger Crumstadt hat gerade einmal ein Plus von 33 (281:248). Die Torschützenliste der Liga führen mit der früheren Drittliga-Spielerin Katrin Grieser (98) und der ehemaligen Jugend-Nationalspielerin Vanessa Ehret (89) ebenfalls zwei Lolas an,Nadine Gärtner (60) und Nadine Koob (48) sind zudem noch unter den Top 12 zu finden. Torhüterin Eva Wirth war in vielen Partien der entscheidende Rückhalt.

„Aber unser großes Plus ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir konnten auch Ausfälle kompensieren“, erklärt Petermann, der seine Mannschaft für die kommende Herausforderung gewappnet sieht. Direkt nach dem Spiel kam sein „Achtung Bezirksoberliga! Wir kommen!“ einer Kampfansage gleich. Aber mit etwas Abstand wird er sich wieder wie vor zwei Jahren sich zurückhaltend zeigen, sich als Neuling erst einmal in der Bezirksoberliga etablieren wollen. Wohin die Reise dann in zwei Jahren gehen wird? Den Masterplan hat Dieter Petermann sicherlich schon entworfen. me

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