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Handball-Bezirksoberliga - TVL kassiert heftige 24:33-Klatsche im Derby bei der MSG Lorsch/Einhausen

Abstiegsangst in Lampertheim

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TVL-Trainer Achim Schmied muss seine Jungs mit Blick auf das wichtige nächste Spiel gegen Siedelsbrunn wieder aufrichten. © Berno Nix

Lampertheim. Das war ein Tag zum Vergessen für den TV Lampertheim: Zum Auftakt der Abstiegsrunde der Bezirksoberliga gingen die Handballer aus der Spargelstadt im Derby bei der MSG Lorsch/Einhausen sang- und klanglos mit 24:33 (10:17) unter. „Heute kamen wir nie wirklich im Spiel. Besonders im Angriff war das gar nichts“, bilanzierte TVL-Trainer Achim Schmied.

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Durch die Schlappe belegen die Lampertheimer den vorletzten Rang und stehen am Samstag im Heimspiel gegen den TV Siedelsbrunn, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat, aber gleich zwei Plätze besser platziert ist, schon mächtig unter Druck: „Das ist nach dieser Niederlage ein ganz wichtiges Spiel für uns“, betont Schmied.

Schwache Anfangsphase

Die Spargelstädter verpatzten bereits den Start, lagen nach acht Minuten mit 2:5 hinten und auch wenn sie zwischenzeitlich auf 5:7 und 7:9 (17.) herankamen: Der Knoten platzte am Sonntagabend nie. Als Lorsch/Einhausen auf 12:7 (19.) und zur Pause auf 17:10 erhöhte, kam dies schon einer Vorentscheidung gleich.

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„Uns ist es in der ersten Hälfte nie gelungen, die richtige Einstellung zu de recht defensiven Deckung der MSG zu finden. Wir waren meist zu dicht auf der Abwehr, kamen dadurch im Rückraum nie zum Zuge“, erkannte Schmied. In der Pause nahmen sich die Lampertheimer vor, in der Offensive druckvoller zu agieren, doch erstmal wuchs der Rückstand auf 12:20 (37.) an. „In der Folge haben wir das dann dennoch etwas besser gelöst, aber ernsthaft verkürzen konnten wir zu keiner Zeit, auch weil unsere Chancenverwertung richtig schlecht war, wenn wir uns dann doch mal eine Chance erarbeitet hatten“, so der Trainer. In der eigenen Deckung klappte es durch eine Manndeckung gegen Lorschs Fabian Krieger immer besser, wenn auch nicht wirklich gut.

Entsprechend pendelte sich der Rückstand zwischen acht und zwölf Toren ein, am Ende stand eine bittere Neun-Tore-Schlappe zu Buche. „Wir wussten, dass das heute schwer werden würde, aber das wir so chancenlos sein würden, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber wir dürfen uns damit nicht lange aufhalten, sondern müssen uns jetzt auf Siedelsbrunn vorbereiten“, blickte Schmied gleich wieder nach vorne. Wohlwissend, dass Lorsch/Einhausen mit seinem Trainer Norbert Metzger – früher auch in Lampertheim aktiv – seinem Team überhaupt nicht liegt. Schließlich setzte es schon am ersten Spieltag der Saison Ende Oktober eine bittere 22:25-Heimniederlage.

Für Norbert Metzger war der Derbysieg „ein großer, wenn nicht sogar schon der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt“, rechnet er doch mit maximal zwei Absteigern. „Heute hat einfach alles geklappt. Die Einstellung war top, die Stimmung in der Mannschaft ebenso. Das war eine rundum gute Leistung“, freute sich Metzger, machte aber auch dem TVL Mut: „Wir haben sicherlich besser als erwartet gespielt, aber Lampertheim kann auch deutlich mehr, als es heute gezeigt hat“, rechnet der MSG-Trainer nicht damit, dass die Spargelstädter am Ende zu den Absteigern zählen werden. „Dafür sind sie zu gut besetzt.“

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TVL-Tore: Nieter (8/8), Karb (4), Fröhlich, Deissler (je 3), Größler, Pfendler (je 2), Kühr, Heiler (je 1). 

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