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Fußball - Kein Beschluss auf DFL-Tagung zu 50+1-Regel

Weiter Hängepartie

Von 
dpa
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Frankfurt. Die Hängepartie um die 50+1-Regel im deutschen Profi-Fußball geht weiter. Nach einem ersten sachlichen Austausch der 36 Erst- und Zweitligisten auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch wird das Präsidium der Deutschen Fußball Liga in den kommenden Monaten bis zum Herbst eine schriftliche Stellungnahme zur vorläufigen rechtlichen Einschätzung der 50+1-Regel durch das Bundeskartellamt verfassen und diese an die Behörde senden. Ziel sei es, kartellrechtskonforme Lösungsansätze zu entwickeln, die im Interesse aller 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga sind, teilte die DFL mit.

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Bei ihrem Treffen setzten sich die Vereinsvertreter erstmals mit der Ende Mai ergangenen Einschätzung der Behörde auseinander. Nach dpa-Informationen gab es dabei keine kontroversen Diskussionen, sondern einen breiten Konsens über die weitere Vorgehensweise. Beschlüsse zu dem heiklen Thema wurden wie erwartet nicht gefasst. Das Bundeskartellamt hatte zwar festgestellt, dass die 50+1-Regel im Grundsatz mit dem Kartellrecht vereinbar sei, gleichzeitig aber die derzeit geltenden Ausnahmegenehmigungen für Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim kritisiert.

Bei der Stadion-Rückkehr der Zuschauer gibt es weitere Klarheit. Ab dem dritten Spieltag der Saison 2021/22 dürfen auch Gästefans wieder in die Arenen der Bundesliga und 2. Bundesliga. Solange die Zuschauerkapazitäten noch gesetzlichen Beschränkungen unterliegen, sollen fünf Prozent der Tickets pro Spiel Gästefans vorbehalten werden. Konsens gab es auch in einer Regelfrage. Wie in der Vorsaison darf jedes Team pro Spiel fünf Auswechslungen vornehmen. dpa

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