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Fußball-Kreisklasse A II - DJK Feudenheim empfängt Vogelstang

Viele Sorgen vor dem Derby

Von 
Andi Nowey und Andi Nowey
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Mannheim. „Wir haben nicht diesen Lauf wie in der vergangenen Saison“, sagt Giuseppe Giordano. Der Trainer der DJK Feudenheim vermisst bei seinem Team nach der langen Standzeit durch die Corona-Pause noch etwas den Schwung und bestätigt die Problematik, die derzeit viele Trainer umtreibt.

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„Man merkt die Verletzungsanfälligkeit. Bei uns fallen derzeit vier Stammspieler aus“, betont Giordano. Trotzdem kann sich der Start mit zehn Punkten nach fünf Partien sehen lassen. Die DJK steht im Verfolgerfeld der Spitzenvereine, lediglich eine Partie schmerzt Giordano ganz besonders. Gegen den SV Schriesheim, eine Mannschaft, die sich derzeit ebenfalls nach oben orientiert, setzte es eine 0:2-Heimniederlage – eine Pleite, die vermeidbar war.

DJK-Trainer Giuseppe Giordano vermisst den Schwung der Vorsaison. © Berno Nix

„Wir hatten mehr Spielanteile, haben es aber verpasst, ein Tor zu machen, was wahrscheinlich als Türöffner gedient hätte. Dann haben wir noch zwei Elfmeter versiebt“, hadert der DJK-Coach. Gegen den nicht optimal gestarteten SSV Vogelstang will Giordano nach dem jüngsten 2:2 bei der TSV Amicitia Viernheim II wieder einen Dreier einfahren. Von einem Spaziergang gegen den Tabellenvierzehnten will Giordano aber nichts wissen. „Sie sind angeschlagen, aber es kann sein, dass sie gegen uns richtig Gas geben. Es ist ein Derby und das hat noch einmal einen anderen Charakter“, erwartet er ein umkämpftes Spiel.

Kein reguläres Training möglich

Ganz andere Sorgen als in Feudenheim herrschen derweil dreieinhalb Kilometer entfernt in Richtung Nordwesten. Beim SSV Vogelstang schrillen derzeit die Alarmglocken. „Mehr als die Hälfte meiner Spieler ist verletzt. Ein Training mit einer ersten Mannschaft ist unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich“, gesteht SSV-Trainer Manfred Kern. „Ich habe das in 16 Jahren meiner Trainertätigkeit noch nicht erlebt.“ Verständlicherweise leidet unter diesen Gegebenheiten die Moral im verbliebenen Team, die jüngste 1:8-Niederlage gegen die TSG 62/09 Weinheim II war Zeugnis vom Zustand des Aufsteigers von 2020. Wie sein Aufgebot für das Spiel in Feudenheim aussieht, kann Kern noch nicht beantworten und malt gar ein düsteres Szenario: „Stand heute gestaltet es sich so, dass wir gar nicht antreten könnten.“

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Freier Autor Schwerpunkte: Mannheimer Kreisfußball, Kreisklassen A und B, Kreispokal, Waldhof-Legenden

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