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Fußball-Kreisklasse A I - FC Viktoria Neckarhausen nähert sich dem ominösen Strich

Ungewollter Aufbauhelfer

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Neckarhausens Trainer Gabriel Reiß macht sich seine Gedanken. © Berno Nix

Neckarhausen/Mannheim. Nach dem vierten Spieltag in der Fußball-Kreisklasse A I und dem 4:2 über die TSG Rheinau fand sich der FC Viktoria Neckarhausen auf Tabellenrang drei wieder. Seitdem ist viel passiert: In den zehn folgenden Partien gab es nur noch zwei Siege, die Rot-Schwarzen sind inzwischen durchgereicht worden bis auf Rang elf und liegen nur noch fünf Zähler über dem ominösen Strich.

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Viel mehr noch haben sich die Neckarhäuser als Aufbauhelfer für kriselnde Vereine erwiesen. „Nachdem Pfingstberg uns als Tabellenletzter mit 11:1 abgeschossen hat, haben sie danach keinen Punkt mehr abgegeben. Und Ketsch II hat direkt mit dem Spiel gegen uns auch angefangen, zu gewinnen“, berichtet Viktoria-Trainer Gabriel Reiß von einer ungewöhnlichen Serie.

Traditionsvereine unter sich

Bei aller Gastfreundschaft wollen die Neckarhäuser dem kommenden Gegner ASV Feudenheim, der seit vier Partien ohne Punkt und ebenfalls im Tabellenkeller beheimatet ist, dieses Erlebnis nicht zugestehen. „Wir wollen mit einem Sieg unbedingt den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern. Bei einer Niederlage stecken wir mitten drin im Abstiegskampf“, weiß Reiß um die Bedeutung des Kellerduells zweier Traditionsvereine, die sich in ihrer Vereinsgeschichte schon in ganz anderen Sphären aufgehalten haben.

Selbstvertrauen geht flöten

Das alles zählt nichts, wenn es am Sonntag um Punkte in der Kreisklasse A I geht. Der FC Viktoria geht in die Partie mit dem Makel, die meisten Gegentore der Liga kassiert zu haben. Reiß vermeidet es aber, allein auf seine Defensive zu hauen: „Unsere Torleute leisten gute Arbeit und die Defensive auch. Wir verteidigen einfach im Kollektiv zu schlecht. Wir kriegen manchmal zu schnelle Gegentore; das trägt nicht dazu bei, Selbstvertrauen zu tanken.“

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Der ASV Feudenheim trauert immer noch dem Fehlstart in die Saison mit der Niederlage gegen das Schlusslicht SV Altlußheim hinterher. „Der Auftakt ist eine Befreiung für die ganze Saison“, betont ASV-Trainer Volkan Koc. Inzwischen kämpfen die Feudenheimer mit einer Ergebniskrise und gehen personell auf dem Zahnfleisch. „Auch am Sonntag werden wir wahrscheinlich nur 13, 14 Mann zur Verfügung haben“, verdeutlicht Koc.

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