AdUnit Billboard
Fußball-Kreisklasse A2 - Torfabrik kommt aus dem Mannheimer Norden / Holt SG-Torjäger Zaler noch Schriesheims Plewa ein?

SKV Sandhofen dominiert

Von 
Andi Nowey und Andi Nowey
Lesedauer: 

Mannheim. Das Rennen um die Meisterschaft in der Kreisklasse A2 scheint sich immer mehr zu einem Alleingang zu entwickeln. Der SKV Sandhofen hat bereits fünf Punkte Vorsprung auf Rang zwei.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Tore: 588 Tore sind in den 120 absolvierten Spielen gefallen. Das macht einen Schnitt von 4,9 Treffern pro Partie. Die Torfabrik der Liga ist der SKV Sandhofen, der den Ball schon 64 Mal ins gegnerische Netz bugsiert hat. „Bei uns verteilen sich die Tore auf mehrere Schützen, so dass wir schwer auszurechnen sind“, erklärt SKV-Trainer Christian Hofsäß. „Wir spielen einen offensiven Fußball und hätten sogar noch 10 bis 15 Tore mehr auf dem Konto haben können.“ Die höchsten Siege feierten der SC Käfertal und der SV Schriesheim, die jeweils gegen die SpVgg Wallstadt II 11:1 siegten. Gleichzeitig waren das auch die torreichsten Partien der ersten Halbserie.

Josip Zaler von der SG Mannheim ist mit 17 Treffern bisher der zweitbeste Torjäger der Kreisklasse A2. © Nix

Torjäger: Die Torschützenliste führt derzeit Simon Plewa (SV Schriesheim) mit 20 Treffern an. Damit hat der Vollblutangreifer im Schnitt pro Partie mindestens einmal getroffen. Dahinter liegen im Rennen um die Torjägerkanone Josip Zaler (SG Mannheim) mit 17 sowie bereits etwas abgeschlagen mit Pascal Eckert (SKV Sandhofen), Biagio Setola (DJK Feudenheim) und Marcel Sutter (SC Käfertal) drei Akteure mit je elf Erfolgserlebnissen.

Trainer: Es dürfte fast schon ein Novum sein: In der Kreisklasse A2 gab es während der Vorrunde keinen einzigen Trainerwechsel.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Titelrennen: Der SKV Sandhofen führt die Tabelle an mit fünf Zählern Vorsprung auf die DJK Feudenheim. Dahinter lauern der FV Fortuna Heddesheim II, die SG Mannheim, der SV Schriesheim und der SC Käfertal, die sich allesamt noch Chancen für mindestens den zweiten Tabellenrang ausrechnen dürfen. „Wenn wir unseren Zusammenhalt in der jungen Mannschaft und diese Konstellation halten können, denke ich schon, dass wir es auf Platz zwei schaffen können“, bläst Heddesheims Trainer Thomas Jöhl zum Angriff.

Mittelfeld: Das Mittelfeld nehmen die Teams auf den Plätzen sieben bis elf (TSG 62/09 Weinheim II, MFC Phönix Mannheim, SG Hohensachsen, TSG Lützelsachsen II, TSV Amicitia Viernheim II) ein. Der Zug nach oben dürfte für diese Clubs abgefahren sein, nach unten sollte im Normalfall aber auch nichts mehr anbrennen.

Abstiegskampf: Fünf Mannschaften stecken im Abstiegskampf, wobei die SpVgg Wallstadt II mit zwei Zählern und die SpVgg Türkspor Edingen mit nur einem Punkt schon mit dem Rücken zur Wand stehen. Einen Überlebenskampf für zwei Plätze oberhalb des Relegationsrangs fechten die SG 1983 Viernheim, der SSV Vogelstang und der SV Laudenbach aus.

Fairplay: In der Fairness-Tabelle der Liga steht die TSG Lützelsachsen II zurzeit auf Rang eins, der SC Käfertal und der SKV Sandhofen kamen bislang noch ohne Platzverweis durch die Runde. „Das ist ein Ausdruck unseres offensiven Spielstils. Dadurch, dass wir oft selbst in Ballbesitz sind, müssen wir nicht so oft selbst in Zweikämpfe gehen“, begründet SKV-Trainer Christian Hofsäß den Wert seines Teams in dieser Statistik. Zwei Partien wurden am grünen Tisch entschieden, nachdem der SSV Vogelstang bei der DJK Feudenheim und die SpVgg Türkspor Edingen beim SKV Sandhofen nicht antraten.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Autor

Freier Autor Schwerpunkte: Mannheimer Kreisfußball, Kreisklassen A und B, Kreispokal, Waldhof-Legenden

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1