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Fußball-Landesliga - Gegen Neckarau hilft nur ein Sieg

Endspiel für Türkspor

Von 
bol
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Mannheim. Für Serif Gürsoy ist es ein Endspiel in Sachen Aufstiegschancen. Der Trainer des Fußball-Landesligisten FC Türkspor Mannheim macht vor dem Heimderby gegen den VfL Kurpfalz Neckarau (Sonntag, 15 Uhr) klar: „Wenn wir diese Partie verlieren, wären wir sechs Punkte hinter Neckarau. Das wäre bei nur noch vier Spielen dann wohl etwas zu viel.“

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Momentan liegt der FC Türkspor mit 54 Punkten auf Platz vier, Neckarau ist Dritter und punktgleich mit dem Zweiten ASC Neuenheim (beide 57). Die FT Kirchheim führt die Tabelle mit 58 Punkten an. „Leider sieht es personell auch nicht gut aus“, sagt Gürsoy. Neben den beiden gelb-rot-gesperrten Spielern Rahmi Can Bas und Dolunay Cavdaroglu fehlen auch Kadir Seker und Youel Tesfagaber. „Wir werden unser Bestes geben, aber Neckarau ist wohl die intakteste Mannschaft der Landesliga. Wir haben sie aber in Neckarau schon geschlagen und wollen das wieder schaffen“, sagt der Türkspor-Coach, der mit Caner Dönmez die Mannschaft einstellen wird.

Improvisation im Tor

Engin Yildirim gab trotz seiner 42 Jahre zuletzt ein solides Comeback. © Berno Nix

„Das Hinspiel war schön für die Zuschauer“, sagt Feytullah Genc, der zusammen mit Richard Weber und Bernd Wiegand den VfL Kurpfalz Neckarau trainiert. Mit 4:3 gewann damals der FC Türkspor. „Wir freuen uns in erster Linie, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Saison noch voll im Titelkampf dabei sind“, sagt Genc, der sich zuletzt Gedanken um die Torhüter-Position machen musste: Osaigbovo Clemens ist weiter rot-gesperrt. Doch sein Vertreter Engin Yildirim füllte den Posten zuletzt bestens aus. „Engin ist 42 Jahre, war Torwarttrainer bei uns, trat aber vor einigen Monaten berufsbedingt kürzer. Als ich ihn angeschrieben habe, ob er spielen kann, hat er zunächst gedacht, ich scherze“, sagt Genc. Doch der Keeper hielt beim 3:2 gegen St. Leon sehr stark.

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Den Neckarauern fehlt mit Giovanni Scalamato ein weiterer Leistungsträger. „Wir hoffen, dass es wieder ein tolles Spiel wird, aber das Ergebnis sollte am Ende für uns sprechen“, sagt Genc.

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