Fußball - Matchwinner und Hoffnungsträger der Freiburger Ein Loblied auf Grifo

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dpa
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Freiburg. Der erleichterte Christian Streich schlug bei seinem Loblied die allerhöchsten Töne an. „Er tut alles – nicht nur nach vorne, auch nach hinten. Es ist herausragend, wie er da dazugelernt hat, wie er alles abarbeitet, was ich in den letzten Jahren von ihm eingefordert habe“, sagte der Trainer des SC Freiburg nach dem 2:0 (0:0) gegen Arminia Bielefeld über seinen Matchwinner Vincenzo Grifo.

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Der Italiener hatte beim erlösenden ersten Sieg des Sport-Clubs seit fast drei Monaten am Samstag per Foulelfmeter getroffenn (79.) – und damit schon im dritten Spiel in Folge. Später erhöhte Joker Woo-yeong Jeong (90.+2) noch auf 2:0 für die Badener, die im sechsten Anlauf ihren ersten Heimerfolg der Saison feierten und sich im Tabellenkeller so etwas Luft verschafften.

Edeltechniker wird Fleißarbeiter

Schon eine Woche zuvor beim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach war Grifo einer der besten Freiburger. Der Edeltechniker wird zunehmend zum Fleißarbeiter, sucht nicht nur den Weg zum gegnerischen, sondern auch zum eigenen Tor, stopft Löcher und versucht, seine Teamkollegen mitzunehmen. Und so wird Grifo zum großen Hoffnungsträger der Breisgauer im Kampf um den Klassenverbleib. Bei fünf Treffern und zwei Vorlagen steht er in dieser Saison nun schon. Im Fall eines erneuten Rückschlags hätte womöglich „gescheppert“, mutmaßte Grifo. Weil er sich und seine Kollegen aber doch noch für den Aufwand belohnte, verdiente er sich das Sonderlob seines „sehr glücklichen“ Trainers.