Fußball - Vereine suchen nach Lösung für weiteres Vorgehen Drittliga-Clubs wollen „konstruktive Diskussion“

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dpa
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Frankfurt. Nach dem öffentlich ausgetragenen Disput über die Fortsetzung der Saison wollen die Drittligisten wieder sachlicher diskutieren. Darauf verständigten sich die Clubs am Dienstag, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. „Ungeachtet zum Teil unterschiedlicher Auffassungen unter den Clubs ist es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten, eine tragfähige Lösung zu finden, um die 3. Liga in ihrer bewährten Struktur zu erhalten und ihre Zukunft als Profiliga zu sichern.“

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Clubs und DFB einigten sich den Angaben zufolge auf „eine versachlichte, konstruktive und vor allem zielführende Diskussion“. Dies sei „unerlässlich für eine sachgerechte Entscheidungsfindung. Öffentliche Konfrontationen beschädigen – völlig unabhängig vom Inhalt der einzelnen Meinungen – die 3. Liga und ihre Vereine. Darüber hinaus tragen sie nicht zu Lösungen bei, sondern erschweren sie nur“, sagte Tom Eilers, der Vorsitzende des Ausschusses 3. Liga.

Das DFB-Präsidium werde sich am Freitag „mit den Rahmenbedingungen für eine gegebenenfalls mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Bundesspielklassen“ befassen. Es bestehe Einigkeit darüber, „dass weitergehende Entscheidungen in Bezug auf den Spielbetrieb der 3. Liga zwingend von den behördlichen Verfügungsgrundlagen abhängig sind und unter strikter Beachtung der gesundheitspolitischen Vorgaben erfolgen werden“.

Unterschiedliche Meinungen

Zuletzt hatten sich bei den Vereinen unterschiedliche Stimmungslager über den weitere Saisonverlauf gebildet. So forderten acht Clubs, darunter Waldhof Mannheim, den Abbruch der Spielzeit. Unter anderem alle bayerischen Vereine sprachen sich dagegen für eine Fortsetzung mit Geisterspielen aus.