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Weinkultur in Deutschland ist Immaterielles Kulturerbe

Würdigung: Offene, lebendige und wandlungsfähige Traditionspflege

Von 
DWI
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In den Weinanbauregionen hat die Weinkultur eine lokale, identitätsstiftende Wirkung. © Klaus Eppele - stock.adobe.com

Die „Weinkultur in Deutschland“ wurde vegangene Woche von der Kulturministerkonferenz auf Empfehlung des Expertenkomitees der Deutschen UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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Dies erfolgte aufgrund eines Antrags, der von der Deutschen Weinakademie (DWA) im Oktober 2019 beim zuständigen Sekretariat für das Welterbe in Rheinland-Pfalz im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur eingereicht wurde.

Gesellschaftlich stark verankert

Das Expertenkomitee würdigt damit die Weinkultur in Deutschland als offene, lebendige und wandlungsfähige Traditionspflege, die gesellschaftlich stark verankert ist. In der Begründung wird auch hervorgehoben, dass die Weinkultur in Deutschland soziale, handwerkliche, kulturlandschaftliche und sprachliche Aspekte sowie zahlreiche Feste und Bräuche beinhaltet. Insbesondere in den Weinanbauregionen selbst würde die Weinkultur den Lebensrhythmus vieler Menschen prägen und hätte damit oftmals eine lokale, identitätsstiftende Wirkung.

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„Wir sind überglücklich und freuen uns gemeinsam mit allen Trägern der Weinkultur in Deutschland riesig über diese Entscheidung“, so die Geschäftsführerin der Deutschen Weinakademie, Monika Reule. „Damit wird die Leistung der Menschen, die die Weinkultur mit Leben erfüllen und weiterentwickeln, gewürdigt. Wir sind sicher, dass mit der Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes diese Leistungen für den Erhalt unseres Kulturgutes Wein und den Erhalt unserer Kulturlandschaften noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.“

Der Antrag der Deutschen Weinakademie wurde von Beginn an auch vom Land Rheinland-Pfalz durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt und vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur beratend begleitet. Darüber hinaus sei die Deutsche Weinakademie aber vor allem auch für die Unterstützung so vieler Menschen, die die Weinkultur bundesweit aktiv mitgestalten, dankbar, so Reule. Diese breite Unterstützung sei sicherlich mit ausschlaggebend für den Erfolg der Bewerbung gewesen. DWI

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