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Ressourcenschonender Klimaschutz

Hausbau: Gute Ökobilanz für hocheffiziente Dämmungen / Auf Produkte mit der Umweltproduktdeklarationen EPD achten

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Nicht alles, was als „nachwachsend“ deklariert wird, ist zwangsläufig nachhaltig und aus ökologischer Sicht die beste Variante. Beim Vergleich von Dämmstoffen beispielsweise gibt es eine ganze Reihe von Einflussfaktoren, welche die Öko- und Nachhaltigkeitsbilanz bestimmen. Es lohnt sich auch, auf sogenannte Umweltproduktdeklarationen EPD (die Abkürzung steht für Environmental Product Declaration) zu achten, die vom Institut für Bauen und Umwelt e.V. (IBU) ausgestellt werden. Das IBU ist eine Initiative von Bauprodukt- und Baukomponentenherstellern, die sich dem Leitbild der Nachhaltigkeit im Bauwesen verpflichten.

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Je besser die Wärmeleitfähigkeit, desto geringer der Materialeinsatz

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tmn
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Als Erstes ist die Dämmleistung zu nennen. Definiert wird sie durch den Wärmedurchgangskoeffizienten, auch U-Wert genannt. Er ist die Maßeinheit, mit der die Wärmeverluste eines Bauteils ermittelt werden. Je niedriger der Wert ausfällt, desto besser die Dämmung.

Polyurethan-Hartschaumdämmungen begünstigen mit ihrer extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit sehr gute U-Werte. Für eine angestrebte Dämmwirkung ist dann ein deutlich schlankerer Aufbau als bei anderen Baustoffen erforderlich. Das spart Ressourcen bei der Herstellung, da weniger Material erzeugt werden muss. Zudem ergibt sich bei gleichem Baufenster ein nicht unerheblicher Wohnflächengewinn.

Je weniger Zusatzstoffe, desto besser für das Raumklima

Natürliche Faserstoffe müssen oft mit Bindemitteln und anderen Chemikalien versetzt werden, um sie verarbeitungsfähig zu machen oder vor Mikroorganismen zu schützen. Bei Polyurethan-Dämmstoffen ist dies nicht erforderlich, da sie von Haus aus resistent gegen Schimmel, Algen oder Insekten sind. Zugleich besteht keine Gefahr, dass flüchtige chemische Stoffe ausgasen oder Pollen das Raumklima belasten. Damit sind solche Dämmungen auch für Allergiker und empfindliche Menschen eine gute Wahl.

Je länger die Nutzungsdauer, desto kleiner die Entsorgungsprobleme

Ein weiterer wichtiger Nachhaltigkeitsfaktor ist die Nutzungsdauer. Je länger ein Dämmstoff genutzt wird, desto günstiger ist dies für seine Ressourcenbilanz. Polyurethan hält buchstäblich ein Hausleben lang, während andere Materialien oft schon nach wenigen Jahrzehnten ausgetauscht und erneuert werden müssen. Nach dem Rückbau landen viele Werkstoffe auf der Deponie oder müssen als Sondermüll beseitigt werden. Polyurethan-Hartschaum dagegen ist ein wertvoller Rohstoff, der sich upcyceln lässt. Er bildet den Ausgangsstoff für einen vielseitigen und langlebigen Konstruktionswerkstoff, der beispielsweise im Fensterbau, in Feuchträumen und vielen anderen Bereichen einsetzbar ist.

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