Künftig als duales Studium angeboten

Hebammen: Bis einschließlich 2021 kann die klassische Ausbildung noch begonnen werden

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imp
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Hebammen betreuen in erster Linie die werdende Mutter während und auch nach der Schwangerschaft und stehen als Begleiterin und Ratgeberin zur Seite. Dazu zählen unter anderem Ultraschalluntersuchungen oder Hilfestellungen bei Schwangerschaftsbeschwerden.

Das Tätigkeitsfeld der Hebamme ist vielfältig. © dpa
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Aber auch die Geburt selbst. Hebammen dürfen diese ohne einen Arzt durchführen. Die anschließende Versorgung der Mutter und des Kindes fällt ebenfalls in ihren Aufgabenbereich. Die Abläufe der Geburt werden von der Hebamme schriftlich festgehalten.

Die freiberufliche Tätigkeit sieht zudem Hausbesuche der werdenden Mütter vor. Durch Weiterbildungen können später die Leitung oder Management-Aufgaben übernommen werden.

Lange wird es die klassische Ausbildung aber nicht mehr geben – der Beruf der Hebamme wird künftig akademisiert.

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Das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung sieht vor, dass Hebammenschüler ein duales Studium absolvieren. Der Fokus wird dabei mehr auf den wissenschaftlichen Zweig gelegt. In allen anderen EU-Staaten ist das bereits der Fall.

Bis einschließlich 2021 kann die klassische Ausbildung aber noch begonnen werden. imp