Ideal für Quereinsteiger und Spätberufene

Waldorfpädagogik: Ergänzung des staatlichen Schulangebots

Von 
red
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Das pädagogische Konzept von Waldorfschulen unterscheidet sich vom staatlichen Schulangebot. © Pixabay

Das Spektrum der staatlichen Schulangebote wird von Waldorfschulen ergänzt. Deren pädagogisches Konzept unterscheidet sich, der Unterricht ist anders. So gibt es beispielsweise keine Noten und kein Sitzenbleiben.

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Den Lehrkräften dieser Schulform stehen vielfältige Wege offen, diesen Beruf zu ergreifen. Neben Bachelor- und Master-Studiengängen der Waldorfpädagogik gibt es zahlreiche Quereinstiegsmöglichkeiten.

Vertrauen im Fokus

Im Vordergrund des pädagogischen Konzepts steht die vertrauensvolle Beziehung zwischen Lehrern und ihren Schülern. Neben fachlicher Qualifikation ist dazu Menschenkenntnis notwendig – und Lebenserfahrung nützlich. Damit ist eine Laufbahn an der Waldorfschule auch für Spätberufene interessant, da es für die Einstellung an Waldorfschulen keine Altersgrenzen gibt. Auch die besonderen Kenntnisse und Fertigkeiten aus einem zuvor ausgeübten Beruf können Quereinsteigern nützen. Zum Beispiel als Fachlehrer für Französisch, Musik, Gartenbau, Handarbeit, Werken oder Sport. Auch als Klassenlehrer ist eine entwickelte Persönlichkeit notwendig, da diese ihre Schüler in der Regel von der ersten bis zur achten Klasse begleiten. Sie decken dabei nicht selten den gesamten Fächerkanon ab.

Derzeit sind an den Waldorfschulen Lehrer für die Oberstufe besonders gefragt. Diese benötigen ein abgeschlossenes akademisches Studium, um ihre Schüler auf das Abitur vorbereiten zu dürfen.

Vorbereitung auf den Beruf

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Es gibt in Deutschland nur wenige Institutionen, die gezielt für den Beruf des Waldorflehrers qualifizieren. Zwei befinden sich im Mannheimer Stadtteil Wohlgelegen. red