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Generation Kurzsichtig: Beraten lassen und vorbeugen

Kinderaugen: Die erhöhten Bildschirmzeiten während Corona führen zu mehr Kurzsichigkeit

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Der Fakt ist bekannt: Bildschirmzeit macht unseren Augen zu schaffen. Erwachsene leiden unter müden oder tränenden Augen. Kinderaugen wiederum kompensieren das nahe Pixelstarren, indem sie sich evolutionär anpassen: Das Auge wächst in die Länge, auch weil es zu selten in die Ferne gucken darf. Das führt schon in jungen Jahren zu Kurzsichtigkeit (Myopie). Homeschooling und Lockdowns beschleunigen diese Transformation. Optische Neuentwicklungen können das Wachstum der Augen verlangsamen.

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Neuartige Brillengläser zum Beispiel verhindern das Längenwachstum der Kinderaugen wirksam. Eine Vergleichsstudie mit 160 Schulkindern in China weist eine um 59 Prozent weniger stark angestiegene Kurzsichtigkeit bei den Kindern nach, die durch diese Gläser schauten.

Die Augen von Kindern sollten zumindest einmal von einem Augenarzt getestet werden. Spezialisierte Augenoptiker und Optometristen beraten, bei wem (Spezial-)Gläser oder Kontaktlinsen Sinn ergeben.

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Steigert Corona die Kurzsichtigkeit? Eine Studie erfasste Daten von 123 000 Schulkindern zwischen 6 und 13 Jahren an chinesischen Grundschulen in den Jahren 2015 bis 2020 – mit dramatischen Ergebnissen. In den Jahren 2015 bis 2019 waren nur 5,7 Prozent der 6- bis 8-Jährigen kurzsichtig, 2020 fast drei Mal so viele. Professor Dr. Claus Cursiefen, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, erklärt: „Kurzsichtigkeit ist neben dem Alter der Hauptrisikofaktor für ernste Augenerkrankungen wie grüner und grauer Star oder auch Netzhautablösung. Je früher die Kurzsichtigkeit beginnt, desto stärker wird ihr Ausmaß im Erwachsenenalter sein – ein weiterer Grund für eine frühe Intervention.“ KGS

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