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Energie- und Kostenfressern auf der Spur

Interview: Dr. Nadine Nonnenmacher und Bernhard Röhberg erklären im Gespräch, wie sie Unternehmen umfassend beraten und unterstützen

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Dr. Nadine Nonnenmacher und Bernhard Röhberg. © IHK Rhein-Neckar

Dr. Nadine Nonnenmacher und Bernhard Röhberg sprechen im Interview über ihre Arbeit bei der Kompetenzstelle Energieeffizienz (KEFF) Rhein-Neckar:

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Was steckt hinter der Kompetenzstelle Energieeffizienz?

Dr. Nadine Nonnenmacher: Drei sogenannte Effizienzmoderatoren unterstützen Betriebe bei Fragen zur Energieeffizienzoptimierung – kostenfrei. Zudem bietet die KEFF Rhein-Neckar auch Veranstaltungen zu Fachthemen und unterstützt beim Zugang zu Energieeffizienznetzwerken. Hierfür haben die IHK Rhein-Neckar, die Klimaschutz und Energieberatungsagentur (KliBa) GmbH und das Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar ihre Kompetenzen in diesem Projekt gebündelt. Gefördert wird die KEFF Rhein-Neckar durch die EU und das Land.

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Was hindert Betriebe, Effizienzmaßnahmen umzusetzen?

Bernhard Röhberg: Im Alltagsgeschäft fehlen oft Zeit und Personal, um Energieverbräuche sowie mögliche Schwachpunkte genauer zu analysieren.

Wie unterstützen Sie die Unternehmen?

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Nonnenmacher: Wir klären Unternehmen praxisnah über Energieeffizienzmaßnahmen auf. Der Fokus liegt dabei auf einem kostenfreien Energiecheck. Hierbei betrachten wir die individuellen Gegebenheiten vor Ort mithilfe einer Wärmebildkamera. Anschließend erhält das Unternehmen Hinweise zu Optimierungsmöglichkeiten, beispielsweise im Bereich der Gebäudehülle, Wärmebereitstellung, Kühlung, Prozesstechnik und vielen weiteren Ansatzpunkten.

Dabei handelt es sich um schnell umsetzbare, kostengünstige Maßnahmen, aber auch um solche, bei denen eine Investition nötig wäre. In diesem Fall weisen wir auf entsprechende Fördermittel hin. Der Mehrwert liegt für die Betriebe insbesondere darin, eine unabhängige Einschätzung zu erhalten.

Röhberg: Bei vertieften Beratungen und bei der Beantragung von Fördermitteln ist es in der Regel erforderlich, einen Energieberater hinzuzuziehen. Die passenden Beraterkontakte können wir herstellen.

Welche Rolle spielt die Materialeffizienz?

Röhberg: Rohstoffe abzubauen und zu veredeln, erfordert einen hohen Energieeinsatz. Durch Materialeffizienz wird die Umwelt in vielerlei Hinsicht entlastet und die Wirtschaft ist zugleich in geringerem Maße von Rohstoffimporten abhängig. Ein wesentlicher Faktor für die Betriebe ist hierbei vor allem der direkte Zusammenhang mit enormen Kosteneinsparpotenzialen. Aus diesem Grund werden wir ab Mitte 2022 ergänzend den KEFF+-Ressourcen-Check anbieten, der auch die Themen Recycling und Abfallvermeidung einbezieht. red/pr

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