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Die Retter der Region

Schulterschluss: Feuerwehren und Hilfsorganisationen aktiv

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pwr
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Rettungshundestaffeln zeigen unter anderem beim „Schulterschluss“ ihre Arbeit. © Prosswitz

Gaffen erlaubt: Was Retter sonst – mit Recht – hassen, das wünschen sie sich auf dem Maimarkt: viele Zuschauer, die ihnen bei der Arbeit zusehen. Unter dem Motto „Unser Schulterschluss für Ihre Sicherheit“ präsentieren sich die Rettungs- und Hilfsorganisationen der Region vor Halle 6.

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Grenzüberschreitend sind der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Johanniter und Malteser, das Technische Hilfswerk sowie Berufsfeuerwehren, Freiwillige Feuerwehren und Werkfeuerwehren aus Baden, Hessen und der Pfalz dabei. 2002 hatte Karl F. Mayer, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Mannheim, die Initiative ergriffen. Zunächst beteiligten sich nur die Feuerwehren der Region, 2006 kam das THW dazu, 2007 war der „Schulterschluss“ der „Blaulichtfamilie“ komplett.

„Die Idee dahinter war, alle zusammenzuführen, die im Ernstfall eng zusammenarbeiten müssen“, so Mayer. „Wer sich schon vorher kennenlernt und gut zusammenarbeitet, kann im Ernstfall schnell helfen – das kommt der Bevölkerung zugute“, ergänzt Markus Jaugitz, Regionalgeschäftsführer des THW, der mit Mayer hauptsächlich den „Schulterschluss“ organisiert. Man kenne und schätze sich, wisse besser um die Ausrüstung und speziellen Fähigkeiten des jeweils anderen und könne im Notfall auf dessen pragmatische und schnelle Unterstützung bauen, so die Initiatoren – zum Nutzen der Menschen an Rhein und Neckar.

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Neben diesem internen Ziel sei der Maimarkt „eine prima Gelegenheit, den Bürgern die ganze Leistungsfähigkeit des Bevölkerungsschutzes zu zeigen“. Trotz sehr kurzer Vorbereitungszeit sowie enormer Personalengpässe durch die langen Ahrtal-Hilfseinsätze, die vielen Corona-Belastungen und die aktuelle Unterstützung der Ukraine-Flüchtlinge ist es den Organisationen gelungen, ein interessantes und vielseitiges Programm zu bieten.

Am 1. Mai zeigen um 10 und 13 Uhr die Mitglieder der Rettungshundestaffel der Johanniter einen Übungseinsatz, am Montag, 2. Mai, die Feuerwehr Speyer mit Mehrzweckboot und Rhein-Sonargerät sowie die Tierrettung Rhein-Neckar, am Dienstag, 3. Mai, die Feuerwehr Heidelberg ein Sonderfahrzeug zur Rettung aus unwegsamem Gelände mit Waldbrandausrüstung. Am 4., 6. und 9. Mai ist die Tierrettung Rhein-Neckar präsent, am Samstag, 7. Mai, die Freie Rettungshundestaffel Bergstraße (10 und 14 Uhr). Am Sonntag, 8. Mai die Rettungshundestaffeln vom DRK Mannheim und ASB Pirmasens sowie am Montag, 9. Mai, die BASF-Werkfeuerwehr mit ihrer spektakulären Ausrüstung in voller Aktion.

Erstmals gibt es an allen Tagen historische Einsatzfahrzeuge vom Kurpfälzer Verein für Feuerwehrgeschichte Mannheim zu sehen, zudem den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB). Stets präsent ist die Werkfeuerwehr Henkel mit Rat und Tat zum Thema Feuerlöscher, das DRK-Bärenhospital und die Sportgruppe der Feuerwehr Mannheim, die zum Mitmachen auf dem Spinning-Bike aufruft. pwr

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