Rhein-Neckar - Sckerl äußert sich zu Anlaufschwierigkeiten Land plant Impfbrief

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hje
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In der Diskussion um die Vergabe von Impfterminen hat sich jetzt auch der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl (Grüne) zu Wort gemeldet. „Es ist eine große logistische Leistung, binnen weniger Wochen die Infrastruktur für das freiwillige Impfen einer ganzen Bevölkerung auf die Beine zu stellen“, schreibt er und fügt hinzu: „Dafür gibt es kein historisches Vorbild und keine Blaupause.“ Zugleich bittet er um Verständnis, dass es zum Impfstart noch nicht reibungslos laufen könne: „Es liegt am verfügbaren Impfstoff, dass es zur Zeit nicht schneller geht.“

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Aktuell habe Baden-Württemberg nur eine Tageskapazität für rund 6200 Impfungen. „Verimpft wird, was an Impfstoff da ist“, erläutert Sckerl. Gleichzeitig halte man 50 Prozent für die zweite Impfung in Reserve: „Es ist von großer Bedeutung, dass zwischen dem 21. und 42. Tag nach der ersten Impfung die zweite gesetzt wird. Sonst kann sich der Impfschutz nicht aufbauen.“

Dank an Nachbarschaftshilfen

Weil es für Senioren oft nicht leicht sei, mit einer Telefon-Hotline oder einer Internet-Plattform zurecht zu kommen, sei er dankbar, dass es in vielen Gemeinden Nachbarschaftshilfen dafür gibt. Ein vom Land in den nächsten Tagen zu versendender Informationsbrief an alle Haushalte werde die Aufklärung deutlich verbessern. Abschließend verspricht Sckerl: „Alle Bürger können sicher sein, dass ihnen zwei Impftermine und zwei Impfungen zur Verfügung gestellt werden. Es ist nur eine Frage der Zeit.“ hje