Pandemie BWIHK will klaren Plan für Öffnung der Wirtschaft

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dpa/lsw
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Stuttgart. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) hat von der Politik eine klare Perspektive für die Öffnung der teilweise heruntergefahrenen Wirtschaft gefordert. "Tausende geschlossene oder indirekt betroffene Unternehmen erbringen seit Wochen, ja gar seit Monaten, ein Sonderopfer stellvertretend für die gesamte Wirtschaft", sagte BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke am Freitag in Stuttgart mit Verweis auf das geplante Treffen der Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der kommenden Woche.

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Die Politik sei jetzt gefordert, den Weg aus dem Lockdown aufzuzeigen, es gelte keine Zeit mehr zu verlieren. Es sei ein abgestuftes Öffnungskonzept mit klaren Zielwerten notwendig. "Denn dieser Gesamtfahrplan muss auch dazu dienen, einen dritten Lockdown unter allen Umständen zu vermeiden." Auf dem Weg dorthin könne beispielsweise Einzelhandelsbetrieben die Vergabe von Privatterminen erlaubt werden. Kundenansammlungen und Warteschlangen würden in und vor den Geschäften damit vermieden.

Außerdem forderte der BWIHK-Chef mehr Tempo bei der Auszahlung der Finanzhilfen an die Betriebe. "Das beste Hilfsprogramm bringt nichts, wenn es zu spät oder gar nicht ankommt." Ferner sprach sich der Wirtschaftsvertreter für eine bessere Ausstattung der Gesundheitsämter aus, um Kontakte besser nachzuverfolgen zu können, sowie für mehr Corona-Schnelltests aus. "Wir müssen das Virus im normalen Wirtschaftsleben schneller finden und eindämmen."

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